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US-Jury erklärt El Chapo Guzman für schuldig!

von Manuel Cornelius Mittas

„Schlimmer als der Tod“In diesem Gefängnis könnte bald „El Chapo“ sitzen

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„Supermax“: In diesem Gefängnis sind viele Schwerverbrecher inhaftiert.REUTERS

Der mexikanische Verbrecher „El Chapo“ Guzmán wird von der Jury in allen Punkten für schuldig befunden und muss damit wohl lebenslang in Haft. Diese könnte er in Colorado absitzen. Wie würde der Drogenboss und Ausbrecherkönig dort untergebracht?

Der Mexikaner Joaquín „El Chapo“ Guzmán wird vermutlich den Rest seines Lebens hinter Gittern sitzen. Nun berichten internationale Medien darüber, unter welchen Umständen er untergebracht würde. Er könnte in ein Gefängnis kommen, in dem nur die besonders schweren Verbrecher sitzen. Eine schwer gesicherte Haftanstalt, in der er möglicherweise einsitzen wird, nennt man auch „Alcatraz der Rockies“: das „Supermax“-Gefängnis im US-Bundesstaat Colorado.

https://twitter.com/CMittas/status/1097642588100878342

The hellhole that even El Chapo cannot escape https://dailym.ai/2DBMUml 923:22 – 13. Feb. 2019Twitter Ads Info und DatenschutzInside drug baron El Chapo’s hellhole prisonColorado’s bleak Supermax prison is where the United States incarcerates the ‘worst of the worst’ and, when he’s sentenced in June, it’s almost inevitable that he will spend his life there.dailymail.co.ukWeitere Tweets von Daily Mail US ansehen*Datenschutz

Hier eines meiner 3 Videos zu dem Fall des El Chapo Guzman:


Spannend ist hierzu auch diese NETFLIX -DOKU wo man die Rolle sämtlicher Protagonisten genauer beleuchtet und wo klar hervor geht das der Hollywoodstar Sean Penn für die CIA/DEA als Spitzel agiert haben dürfte: https://www.netflix.com/watch/80184571?trackId=13752289&tctx=0%2C1%2Ce14c75b5439cce537a87fc6b4c5e2184f912e4f2%3A7649a52a81e2573b8c3541811d7ed847cd9f4bde%2C%2C

Dazu sollte man wissen dass das Sinaloa-Kartell Teil eines großen Kartells war doch dieses hat man vor Jahren zerschlagen und in mehrere kleine Kartelle umstrukturiert. Der Mann dahinter lebt heute entspannt in der Schweiz.

Es gilt als eines der sichersten Gefängnisse der USA. Die Art der Unterbringung von „El Chapo“ ist auch deshalb so wichtig, weil er bereits mehrfach (2001 und 2015) aus anderen Gefängnissen entkommen konnte. Das will die USamerikanische Justiz nun mit allen Mitteln verhindern. 23 Stunden am Tag würde der Schwerverbrecher im „Supermax“-Gefängnis dann in einer etwa 3,6 x 2,1 Meter kleinen Einzelzelle verbringen, wie die Zeitung „Daily Mail“ berichtet.

Mini-Zelle und totale Isolation

Die Zelle ist durch eine zweifache Tür gesichert. Ein Gitter soll das Gefühl der Isolation noch verstärken. Neben einer Toilette, einer Dusche, einem Bett und einem winzigen Tisch steht „El Chapo“ wohl ein Schwarz-Weiß-Fernseher mit einer begrenzten Anzahl von Programmen zur Verfügung. Es gibt zwar ein vergittertes Fenster, aber keinen Blick in den Himmel oder in andere Zellen.

picture alliance/dpa

Prozess gegen Drogenboss: New Yorker Jury spricht El Chapo in allen Punkten schuldig 

All das dient der Isolation. Seine Kommunikation würde sich nur auf das Gefängnispersonal beschränken. Mitgefangenen wie dem Attentäter beim Boston-Marathon, Dzhokhar Tsarnaev, oder einem 9/11-Mittäter würde er nicht begegnen.  

Robert Hood, ein ehemaliger Aufseher des Hochsicherheitstraktes, beschreibt das Gefängnis nahe den Rocky Mountains laut „Daily Mail“ als einen Ort, der „schlimmer als er Tod“ sei. Die Wärter sind bewaffnet und patrouillieren rund um die Uhr.

Seitdem das Gefängnis mit dem offiziellen Namen ADX (Administrative Maximum Facility) Florence im Jahr 1994 geöffnet wurde, konnte kein Häftling entkommen. Falls „El Chapo“ dorthin verlegt würde, hätte er es wohl deutlich schwerer als zuvor, auszubrechen.

Doch die Mexikaner stehen zu El Chapo und sehen ihn als Robin Hood:

Noch ist das Strafmaß nicht offiziell verkündet, doch schon jetzt steht fest: Der frühere Drogenboss „El Chapo“ muss viele Jahre hinter Gitter. Für den US-Justizminister ist die Strafe eine klare Ansage an die organisierte Kriminalität.

Die US-Regierung hat den Schuldspruch für den mexikanischen Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán als großen Erfolg gefeiert und weiter hartes Vorgehen gegen Schmugglerkartelle angekündigt. Das Urteil, nach dem Guzmán lebenslang ins Gefängnis muss, sei eine „unwiderlegbare Botschaft an die in Mexiko verbleibenden Hauptakteure, dass sie letztlich festgenommen und verurteilt werden“, sagte der amtierende US-Justizminister Matthew Whitaker. Die USA und Mexiko würden weiter mit allen verfügbaren Mitteln gegen Drogenschmuggler und deren „gewalttätige Organisationen“ kämpfen.

https://twitter.com/search?f=images&q=%23elchapo&src=typd

Die Jury hatte Guzmán am Dienstag nach Beratungen über sechs Tage in allen zehn Anklagepunkten für schuldig befunden. Der 61-Jährige kann keinen Antrag auf vorzeitige Entlassung stellen und dürfte damit bis zu seinem Tod im Gefängnis bleiben. Guzmán zeigte bei Verlesung des Urteils keine Regung, wechselte aber Blicke mit seiner Frau Emma Coronel, die im New Yorker Gericht mit im Publikum saß. Das Strafmaß muss noch offiziell verkündet werden-.

„El Chapo“ für schuldig befundenDie Geschichte des mexikanischen „Ausbrecherkönigs“

Guzmáns Verteidiger kündigten umgehend an, die Möglichkeiten einer Berufung zu prüfen. „Der Kampf ist noch nicht vorbei“, sagte Anwalt Jeffrey Lichtman. Die Aussichten dafür scheinen angesichts der teils erdrückenden Beweislast und der Verurteilung Guzmáns in allen Anklagepunkten sehr gering.

Verteidiger Eduardo Balarezo kritisierte den Prozess als „Show“, um amerikanisches Können und Macht zu demonstrieren“. Staatsanwälte hatten über drei Monate mehr als 50 Zeugen aufgerufen und der Jury massenhaft Beweismaterial präsentiert. „Die US-Regierung weiß sehr wohl, dass sich mit ‚El Chapos‘ Verurteilung nichts geändert hat und nichts ändern wird“, schrieb Balarezo auf Twitter.

Kampf gegen Drogen kostet Milliarden

Guzmán, der wegen seiner Körpergröße von 1,64 Meter den Spitznamen „El Chapo“ („der Kurze“) trägt, war 25 Jahre lang Chef des mächtigen Sinaloa-Kartells. Experten zufolge ist dessen Einfluss aber auch ohne Guzmán ungebrochen, auch ein Nachfolger ist schon aufgerückt. Die kriminelle Organisation sei so wichtig, dass sie den Verlust eines bekannten Mitglieds gut verkraften könne, sagt Javier Oliva, Analyst für Sicherheitsthemen von der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM). Die Präsenz des Kartells sei ungebrochen, so Oliva.

Prozess gegen DrogenbossNew Yorker Jury spricht El Chapo in allen Punkten schuldig

Der Kampf gegen illegale Drogen kostet die USA laut einer Studie von 2010 jährlich fast 51 Milliarden Dollar (45 Mrd Euro). Laut dem nationalen Bericht der US-Strafverfolgungsbehörde für Drogendelikte aus dem vergangenen Jahr hält das Sinaloa-Kartell immer noch den größten Anteil am Geschäft in den Vereinigten Staaten. Konkurrenz bekommt die Organisation aber vonseiten des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), das dem Syndikat auch in Mexiko immer mehr Druck macht.

Guzmán nahm den New Yorker Schuldspruch seinen Anwälten zufolge „positiv“ hin. „Wir waren ganz ehrlich gesagt verärgerter als er“, sagte Anwalt Lichtman. „Er ist ein sehr optimistischer Typ, er hat uns wieder bessere Laune gemacht.“

Guzmán ist derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in New Yorks Stadtteil Manhattan eingesperrt. Offen ist, ob er seine Strafe dort absitzen soll oder in eine andere Haftanstalt verlegt wird. In Mexiko gelang es Guzmán bereits zwei Mal, aus dem Gefängnis auszubrechen: 2001 entkam er in einem Wäschekorb und 2015 durch einen Tunnel, den Komplizen bis unter seine Zelle gegraben hatten.

Weiters möchte ich erwähnen das E Chapo Guzan geschätzte 100.000.000 US-Dollar in den Wahlkampf des letzten Präsidenten Enrique Peña Nieto gepumpt haben soll, wohl auch nicht ganz ohne Gegenleistung.

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Herzlichst, Ihr Manuel C. Mittas

2 Kommentare zu „US-Jury erklärt El Chapo Guzman für schuldig!

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