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Was ist Satanismus? Wo beginnt er und wo hört dieser auf?

Aufgrund der verschiedensten Entwicklungen die wir als Gesellschaft von Seiten der Politik in den nunmehr letzten 2 Dekaden, über uns ergehen lassen mussten wird von vielen gerne davon gesprochen das sich unsere Gesellschaft zu einer Satanistischen Gesellschaft entwickelt.

Da ich mit Oliver Nevermind mitunter das Recherche-Netzwerk Satanismus und rituelle Gewalt betreibe, ist mir dieses Thema besonders wichtig um auch hier entsprechend Aufklärung zu betreiben.

Eine wichtige Hilfestellung bot mir dabei das lesen und aktuelle studieren der Beiden Satanischen Bibeln welche von Anton Szandor LaVey in den 1960er Jahren geschrieben wurden.

Diese Beiden Bibeln gibt es hier zum einsehen und lesen:

Anton Szandor Lavey – Die Satanische Bibel

Anton Szandor Lavey – Die Satanische Bibel 2

Vorweg, ich habe zu diesem Thema einen weiteren Talk mit meinem Freund dem Leipziger Hochgrad-Freimaurer, Ivan Wojnikow zum Thema Satanismus gehalten den Ihr hier sehen könnt (Dauer knappe 90 Minuten):

https://www.masonic-art-shop.de/

Wenn wir auf die im allgemeinen nicht immer als seriös zu sehende Wikipedia schauen steht dort zum Thema Satanismus folgendes geschrieben:

Satanismus

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Das nach unten weisende Pentagramm wird häufig als Symbol für Satanismus verwendet.

Als Satanismus werden verschiedene Bewegungen bezeichnet, die sich positiv auf Satan bzw. auf das gesellschaftlich als Böse Angesehene beziehen. Sie stehen nicht unbedingt miteinander in Verbindung. Als literarische Strömung ist Satanismus seit dem 17., als religiöse Bewegung seit dem frühen 18. Jahrhundert belegt. Man unterscheidet in der Regel zwei Richtungen des Satanismus. Der „traditionelle“ (theistische) Satanismus beinhaltet das Verehren von Gottheiten. Darin gilt das Kriterium, dass die Figur Satans mehr oder weniger im Mittelpunkt steht. Beim „modernen“ Satanismus hingegen wird ein atheistischer und rationalistischer Standpunkt vertreten. Kleinster gemeinsamer Nenner zahlreicher Richtungen des modernen Satanismus ist hierbei der Anthropozentrismus, im Besonderen die Betonung der Freiheit des Menschen. Damit steht der Satanismus vor allem im Gegensatz zu religiösen Strömungen, die die Vorherbestimmung und Unvollkommenheit des Menschen betonen. Eine Vermischung des traditionellen Satanismus und modernen Satanismus ist trotz alldem möglich. In der Öffentlichkeit wird Satanismus vor allem als Gegenstand von SchauergeschichtenSensationsjournalismus und Verschwörungstheorien wahrgenommen.

Ursprünge

Der Begriff hinter dem Satanismus bezieht sich etymologisch auf „Satan“ – im Sinne des Aufklärers oder auch Lichtbringers, vor allem im gläubigen (oder religiösen) Umfeld auch Luzifer oder Erzengel/gefallener Engel genannt – und damit auf den Kulturraum der monotheistischen Religionen JudentumChristentum und Islam. Allerdings geht der Gedanke einer dualistisch oder auch zwiespältig (ambivalent) angelegten Welt, in der ein sehr stark vereinfachter Kampf zwischen Gut und Böse ausgefochten wird, auf ältere Religionen wie zum Beispiel den Zoroastrismus zurück. Im Zentrum dieses Glaubens steht der Schöpfergott Ahura Mazda gegen AhrimanGnostische Strömungen übernahmen diesen Dualismus. Ein Motiv des modernen Satanismus – die Vergöttlichung des Menschen („Deus est homo“) – findet sich etwa auch bei gnostischen Schlangenkulten der Antike (Ophiten). Sie schimmert in dem Satz „Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ (Gen 3,5 LUT) durch.

Judentum

Satan (hebr. שטן) bedeutet ‚Anfeinder‘, ‚Gegner‘ und ‚Widersacher‘. Seine Funktion im Buch Hiob gleicht der eines Staatsanwalts. Satan kann durchaus eine positive Rolle übernehmen. Seine theologisch untergeordnete Funktion wird dadurch sichtbar: Er handelt immer im Auftrag JHWHs, des jüdischen Gottes.

Im Judentum ist Satan derjenige, der die Seite der Anklage am Richterstuhl Gottes vertritt (Sach 3 EU). Diese Auffassung lebt weiter in der Person des Advocatus diaboli, der diese Funktion bei Verhandlungen am Stuhl Petri ausführt. Im Buch Hiob wird Satan als einer der Söhne Gottes bezeichnet, der in der Hierarchie der Engel so weit oben stand, dass er Zutritt zu Gottes Hofstaat hatte (Hi 1,6 ff. EU). Eine polarisierende Deutung der Welt als ein Kampf Gut gegen Böse entstand später aus anderen religiösen Strömungen (persische und babylonische Religionen) in der jüdischen Kultur und war zunächst wenig bedeutsam. Theologisch relevant wurde sie mit dem aufkommenden Christentum.

Satan wurde erst in späteren jüdischen Mythologien wie dem, nach Otto Eißfeldt auf vor 63 v. Chr. datierten,[1] apokryphen Äthiopischen Buch Henoch als gefallener Engel beschrieben, der sich zusammen mit seinen Anhängern gegen Gottes Willen auflehnte und zur Strafe auf die Erde verbannt wurde (1. Henoch 52,3; 53,6).

Christentum

Der Begriff des Teufels im Neuen Testament ist ursprünglich griechisch Διάβολος, Diàbolos, ‚der Verleumder‘, ‚Durcheinanderwerfer‘, ‚Verwirrer‘, was sich von Διά-βαλλειν, dia-balläin, ‚durcheinanderwerfen‘, herleitet, seltener die griechische Umschrift des hebräischen Wortes Satan mit Σατανας, Satanás. Das Wort personifiziert das Böse in seiner religiösen Funktion des Versuchers, wie es beispielhaft das Bild der Schlange im Paradies darstellt (Gen 3,1–15 LUT). Im Christentum wird der Teufel als Gegner und Widersacher (hebräisch: Satan) des christlichen Gottes angesehen. Während im Laufe der Jahrhunderte alle nichtchristlichen („heidnischen“) Religionen in Europa von den Christen verdrängt wurden, erhielt der Teufel eine Vielzahl von Beinamen und neuen Gesichtern, da man die alten Gottheiten zu Feinden Gottes erklärte: eine der bekannteren Darstellungen ist die des bockbeinigen Hirtengottes Pan.

Gnosis

In einigen neo-gnostischen Strömungen wird Satan mit dem römischen Gott Lucifer (‚Lichtträger‘ von lux, lucis „Licht“ und ferre „tragen“) gleichgesetzt.

Islam

Dem Islam ist die Vorstellung vom Iblis, einem Schaitan (arab.الشيطن), also einem von Allah abgewandten Wesen, als Widersacher Gottes oder eine Art Kräfte-Gegenpols fremd. Das Prinzip Gut gegen Böse als Gegenkräfte ist hier nicht anwendbar. Denn nur Allah ist der absolut Mächtige, Iblis ist einzig Versucher der Menschen, dem Allah eine Frist gesetzt hat. Iblis ist nicht allmächtig, doch gefährlich für die Menschen, solange sie wanken und sich Allah nicht vertrauensvoll zuwenden: „Der Satan stachelt zwischen ihnen (zu Bosheit und Gehässigkeit) auf. Er ist dem Menschen ein ausgemachter Feind.“ (Sure 17:53) Folglich gibt es im Islam in der Regel keine Sekten oder Glaubensrichtungen, die sich mit Satan auseinandersetzen. Nach Sure 7:12 wurde Satan aus Feuer, Adam aus Ton geschaffen. Die Sure weist mehrere Satane den Ungläubigen zu, welche diese beschützen und zu Irrtümern verführen sollen. (Sure 7:27) Die über Satan verhängte Todesstrafe, weil er im Paradies Adam und Eva verführte, wurde ausgesetzt und findet nach islamischer Vorstellung erst beim Jüngsten Gericht statt. (Sure 7:24–25) Die symbolische Steinigung Satans nach der Rückkehr vom Berg Arafat in Mina östlich von Mekka ist eins der traditionellen Rituale der islamischen Pilgerfahrt.

Satanismus in der Literatur

Anfänglich war Satanismus eine von England ausgehende literarische Strömung, die sich mit dem Bösen integrativ auseinandersetzte. Als Begründer gilt John Milton (1608–1674). Seine Dichtung Paradise Lost (1667), in der erstmals in der Literaturgeschichte ein Satan beschrieben wird, der dem Menschen seine Potentiale bewusst machen soll, zu Wissen und Göttlichkeit zu gelangen, enthält den Satz: Better to reign in hell than to serve in heaven („Lieber in der Hölle herrschen als im Himmel dienen“). Die bekanntesten Vertreter sind der englische Dichter William Blake (1757–1827) sowie die französischen Dichter Marquis Donatien Alphonse François de Sade[2] (1740–1814) und Charles Baudelaire[2][3][4] (1821–1867). Baudelaire sah nach dem Sündenfall „keine direkte Verbindung mehr nach oben“ und das Heil in einer hyperconscience dans le mal (‚Überbewusstsein im Bösen‘) „vor allem bezüglich der Sexualität“[3]; seine manichäische Haltung zum Bösen mit seiner Ästhetik des Hässlichen fand 1857 Ausdruck im Gedichtband Les Fleurs du Mal (dt. Die Blumen des Bösen). Marquis de Sades Hauptwerk dieser Richtung Les 120 Journées de Sodome ou l’École du Libertinage (dt. Die 120 Tage von Sodom) wurde erst 1904 herausgeben, aber bereits im Jahr 1785 verfasst. In England griff Lord Byron (1788–1824) diese Ideen mit Childe Harold’s Pilgrimage 1812 und Der Korsar 1814 auf; sein von Miltons Satan inspiriertes[5] Drama Cain aus dem Jahr 1821 gilt als das erste satanistische Werk der Weltliteratur. E.T.A. Hoffmann (1776–1822) als Hauptvertreter der sogenannten Schwarzen Romantik in Deutschland ist Autor des 1815/16 herausgegebenen fantastischen Romans Die Elixiere des Teufels. 1865 erregte Giosuè Carducci (1835–1907), der spätere italienische Literatur-Nobelpreisträger von 1906, mit seiner Inno a Satana (Hymne an Satan) Aufsehen.

In seinem Roman Demian thematisiert Hermann Hesse den Satanismus und lässt einen Protagonisten unter anderem aussprechen: „Also müsse man entweder einen Gott haben, der auch Teufel sei, oder man müsse neben dem Gottesdienst auch einen Dienst des Teufels einrichten.“ Und: „Ich habe Kulte begangen, für die ich Jahre von Zuchthaus absitzen müßte, wenn man davon wüßte.“[6]

Satanismus in der medialen Darstellung

Mediale Darstellungen von Satanismus stützen sich oft auf verbreitete Klischees wie Tier- und Menschenopfer beziehungsweise Ritualmorde im Zusammenhang mit Schwarzen Messen, ohne dafür konkrete Beweise vorlegen zu können.[7] Bei diesen Berichten werden auch okkultistische Gruppierungen ohne Bezug zum Satanismus, wie der Ordo Templi Orientis, genannt.[7] Teilweise werden auch Kriminalfälle wie der Mordfall von Sondershausen als satanistisch motiviert dargestellt.

Häufig werden auch „sexuelle Ausschweifungen“ und „perverse“ sexuelle Praktiken als Bestandteil von Satanismus und satanischen Messen angesehen. Die Schwarze Messe im The Black Book of Satan des Order of Nine Angles (ONA) beispielsweise beinhaltet Hostienfrevel durch Ejakulation auf die Hostie und eine Orgie. In The Black Book of Satan III ist auch eine zusätzliche Version für Homosexuelle zu finden. Toleranz gegenüber Homosexualität zeigen auch Äußerungen von Peter H. Gilmore[8] und Anton Szandor LaVey[9] von der Church of Satan, für die das Sexualleben des Einzelnen ausschließlich dessen Privatsache ist[10] und die Mitgliedschaft von Homosexuellen wie Oliver Fehn[11] und Marc Almond.[12][13][14][11] Im Gegensatz dazu stehen wiederum die homophoben Ansichten von Kerry Bolton[9] und entsprechende Äußerungen zahlreicher Black-Metal-Musiker.

Freimaurer beten Baphomet an. Illustration aus einer Schmäh-Veröffentlichung Leo Taxils

Ab 1885 veröffentlichte der Franzose Léo Taxil die Verschwörungstheorie, die Freimaurer wären in Wahrheit Satanisten. In ihren Logenhäusern würden sie regelmäßig sexualmagische Orgien und Schwarze Messen zelebrieren, ihr oberster Chef erhalte seine Anweisungen von Luzifer persönlich. Diese und andere wüste Behauptungen verbreitete er in mehreren Büchern und in der Broschürenserie Le Diable au XIXe siècle („Der Teufel im 19. Jahrhundert“), von der 240 Titel erschienen. 1897 gestand Taxil öffentlich ein, dass er sich den ganzen Schwindel nur ausgedacht hatte.[15]

In den 1980er und 1990er Jahren war in den Vereinigten Staaten die Annahme verbreitet, Kinder würden in großer Zahl von Mitgliedern satanistischer Sekten rituell missbraucht. Auslöser war 1980 der Bestseller Michelle Remembers, in dem die Autorin angab, mittels Hypnotherapie Erinnerungen an Vergewaltigungen und Folterungen zurückerlangt zu haben, die sie seit ihrem fünften Lebensjahr von Mitgliedern der Church of Satan erlitten habe.[16] 1987 schockierte ein Prozess die amerikanische Öffentlichkeit, in dem es um einen Satanistenring von 100 Lehrern und Erziehern ging, die insgesamt 360 Kinder der McMartin Preschool in Manhattan Beach, Kalifornien, missbraucht haben sollten. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurden immer mehr Fälle ritueller Gewalt an Einrichtungen der Kinderbetreuung aktenkundig: Lehrer, Sozialarbeiter, Therapeuten und Polizisten, die in Fortbildungsseminaren über rituelle Gewalt geschult worden waren, entdeckten mittels suggestiver Befragungsmethoden immer neue Fälle. Es entstand eine anti-satanistische „Moral Panic“, eine Massenhysterie, vergleichbar dem Hexenglauben des europäischen Mittelalters.[17] Die Annahme, es gäbe ein großes Netzwerk satanistischer Gruppen, die rituelle Gewalt an Kindern ausüben und jährlich bis zu 60.000 Menschen töten würden,[18] wurde von einer breiten Koalition von fundamentalistischen ChristenFeministinnen, Ärzten, Polizisten und Sozialarbeitern getragen.[19] Seitdem die Angeklagten im McMartin-Prozess wegen erwiesener Unschuld freigesprochen worden waren und der Wahrheitsgehalt von Michelle Remembers in Zweifel gezogen worden war,[20] ging der Glaube an massenhaften satanistischen Kindesmissbrauch Mitte der 1990er Jahre rasch wieder zurück. Heute werden die Berichte darüber auf Erinnerungsverfälschungen, Verschwörungstheorien und den Einfluss von Kinofilmen wie Rosemaries Baby oder Der Exorzist zurückgeführt.[21]

Satanismus wird auch als rechtsextreme Ideologie dargestellt.[22][23] Die antichristliche Ideologie sei zugleich antisemitisch und die sozialdarwinistische Position biete „extreme Nähen“ zu einem religiös begründeten „faschistischen Menschen- und Weltbild“.[23] Im Gegensatz dazu bezeichnet Fehn Satanisten als rationale Freidenker.[11] Die Church of Satan, der er angehört, ist offiziell apolitisch; in ihrem Text Church of Satan Policy on Politics heißt es:

“Our members span an amazing political spectrum, which includes but is not limited to: Libertarians, Liberals, Conservatives, Republicans, Democrats, Reform Party members, Independents, Capitalists, Socialists, Communists, Stalinists, Leninists, Trotskyites, Maoists, Zionists, Monarchists, Fascists, Anarchists, and just about anything else you could possibly imagine.”

– Church of SatanChurch of Satan Policy on Politics[24]

Symbol des Order of Nine Angles

Allerdings wird rechtsextremes und rechtsesoterisches Gedankengut seit den 1990er Jahren von einzelnen Gruppierungen mit satanischen Inhalten verknüpft. Vorreiter war hier der ONA, der Adolf Hitler in seiner Mass of Heresy anruft und den Nationalsozialismus als „(neben traditionellem Satanismus) einzig wahre Häresie“ bezeichnet, die nach einer „Revolution der Seele, einem Triumph des Willens und einer Rückkehr von rassischem Stolz und [rassischer] Pflicht“ rufe.[25] In dessen Tradition stehen unter anderem die Gruppierungen The Black Order und Order of the Left Hand Path/Ordo Sinistra Vivendi von Kerry Bolton, der ein Adept des ONA war,[26][27][28][29] die Fraternitas Loki,[30][29] The Joy of Satan[29] und der White Order of Thule.[29][28] Der Schwarze Orden von Luzifer des Schweizers Sartorius, der seine Wurzeln im Gegensatz zum ONA im „modernen“ Satanismus von LaVey und Aquino hat,[31] beruft sich wiederum auf die Ansichten Karl Maria Wiliguts.[31][32]

Satanismus als Philosophie und Religion

Geschichte

Die Anfänge des Satanismus werden im manichäisch-gnostischen Dualismus gesehen, der eine prinzipielle „Gleichrangigkeit von Gott und Teufel“ annahm. Einige gnostische Gruppierungen sollen Satan angebetet haben, damit er ihnen nicht schade.[4] Für einen real existierenden Satanismus in Mittelalter und Frühneuzeit vor dem Hintergrund der Verfolgung von Ketzern und der zahlreichen Hexenverbrennungen dieser Epoche gibt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Forschung keinerlei Anhaltspunkte. Die Annahme eines im Sinne des Satanismus organisierten Hexenkultes wird von Historikern meist abgelehnt.[4] Es finden sich jedoch Hinweise auf einen echten Satanismus im Prozess gegen Gilles de Rais[4], in dem sich „das Destruktive des Satanismus in extremer Weise konzentriert hat […], auch wenn die Quellen über ihn von keinen ausgedehnten Teufels-Ritualen berichten“.[33]

In der Zeit der Romantik versuchte Robert Southey, seinen Gegner Lord Byron zu diskreditieren, und prägte in diesem Zusammenhang das Schlagwort der Satanic School.[34][35]

Das Siegel des Baphomet, eine im Satanismus häufig verwandte Variation des Drudenfußes. In der Umschrift steht in hebräischer Schrift „Leviathan“.

Eine erste Erscheinung des Satanismus ist ansatzweise der Hellfire Club im England des 18. Jahrhunderts. Satanistische Tendenzen finden sich „[u]nbestreitbar […] im Okkultismus des 19. Jahrhunderts, offenbar als Reaktion auf den als banal empfundenen, fortschrittsgläubigen Materialismus dieser Epoche, der die orthodoxe Gläubigkeit weitgehend ablehnte, aber dennoch ‚dunkle Mysterien‘ verlangte“.[4] Frankreich, das mit Individuen wie Éliphas Lévi eine Pionierrolle für den Okkultismus hatte,[36] wird als „Brutstätte des modernen Satanismus“ angesehen[4] und der Dichter Baudelaire als wichtige Figur dieses modernen Satanismus[3][37][38] und „vielleicht […] erste voll bewußte Persönlichkeit in der Geschichte des Satanskultes“[39] bezeichnet, wobei die Bezeichnung als „moderner Satanismus“ hier noch eine andere Bedeutung hat als bei LaVeys späterer Auslegung. Im 20. Jahrhundert gründeten sich zahlreiche weitere Vereinigungen. Der britische Magier Aleister Crowley wird oftmals als Satanist eingestuft,[40] war allerdings ein wichtiger Vorreiter des modernen Satanismus. Die Verbindung von Satanismus und der auf Crowley zurückgehenden neureligiösen Bewegung Thelema wurde durch den britischen Schriftsteller Dennis Wheatley geprägt.

Ein wirklich praktizierter Satanskult lässt sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachweisen.[41] Bis in die 1960er Jahre hinein gab es keine eigene satanistische Tradition, auf die sich die Anhänger dieser Weltanschauung beziehen konnten. Alle Veröffentlichungen zum Thema stammten nach Darstellung des amerikanischen Religionswissenschaftlers J. Gordon Melton bis dahin ausschließlich von entschiedenen Gegnern des Satanismus, in der Hauptsache von konservativen Christen. Obwohl diese niemals an Schwarzen Messen teilgenommen hatten, beschrieben sie sie dennoch wiederholt in großem Detailreichtum. An diesen nicht-satanistischen Quellen orientierten sich über zwei Jahrhunderte alle Versuche, satanistische Gemeinschaften zu konstituieren.[42] Das änderte sich 1966, als Anton Szandor LaVey die Church of Satan gründete und den Satanismus als Erster öffentlich zu einem eigenständigen achristlichen Religionssystem machte. Dabei verband er religiöse Rituale mit burlesker Religionsparodie.[43] Seine Satanische Bibel (1968) wurde inhaltlich in großen Teilen bereits von Crowley und dem sozialdarwinistischen Buch Might is Right (1896), dessen unbekannter Autor unter dem Pseudonym Ragnar Redbeard firmiert, vorweggenommen. Satan „ist hier nicht der mittelalterliche Gottseibeiuns mit der Mistgabel, sondern das Prinzip ‚Lust‘ und ‚unbedingte Freiheit‘ – das auf links gedrehte ‚peace, love and happiness‘ von LaVeys Hippie-Nachbarn im San Francisco der sechziger Jahre“[44] Stattdessen vertritt diese Kirche eine atheistische Philosophie und bestreitet die „Wirklichkeit einer jeglichen spirituellen Existenz“; die von ihr aufgegriffenen Aspekte der Ritualmagie werden entsprechend als „selbst-veränderndes Psychodrama […], um sich von aufgestauten Gefühlen zu befreien“ und „fast ein Ersatz für Psychotherapie“ erklärt, das keine Glaubenselemente enthalte.[45] Er „wollte, dass Satanismus ein Werkzeug ist, um das Leben eines jeden Satanisten zu verbessern“, und die Church of Satan „sollte das Mittel sein, um diese Philosophie so originalgetreu wie möglich zu verbreiten“.[45] Andere Strömungen innerhalb des Satanismus lehnen LaVeys Auslegung ab, weil sie „sehr menschlich“ sei,[46] besage, dass „die einfachste Hausfrau Satanist sein kann“[46][44] und es für die meisten Personen sehr einfach sei, den Inhalten zuzustimmen[46], sie „nahezu universell lesbar“ seien[44], und erkennen sie nicht als satanistisch an.[47] LaVey habe nie die dunkle Seite des Lebens praktisch zu erfahren oder Böses zu praktizieren versucht.[48] Stattdessen verbreite die CoS „eigentlich nichts anderes als magisch verbrämten Hedonismus. Aus Crowleys tiefsinnigem ‚Do what thou wilt‘ mache sie ein plattes ‚Do as you like‘. Die Satanskirche wendet sich gegen Puritanismus in jeder Form, aber auch gegen Mystik und Drogengebrauch (sehr zum Unterschied von Crowley). Ihre Sozialmoral ist machiavellistisch, ihr Weltbild kynischepikuräisch. Bei ihrer Magie handelt es sich um ein geschickt zusammengestelltes Arsenal von Techniken der Verhaltenstherapie, die LaVey ungeniert zu Höchstpreisen vermarktet.“[49] Die Church of Satan fand zahlreiche prominente Unterstützer und Anhänger und ist „längst Pop“.[50] Entsprechend gilt es als „‚Verdienst‘ der Church of Satan, dem Satanismus den Nimbus des Elitären genommen und ihn im gottlosen Kapitalismus verankert zu haben, weshalb die magische Konkurrenz sie gern als okkulten Drive-in belächelt“.[44] Von der Church of Satan spaltete sich 1975 nach internen Streitigkeit der Temple of Set ab, der von traditionellen Satanisten ebenfalls nicht anerkannt wird.[47][51] Obwohl sich herausstellte, dass „Legende und Wirklichkeit in LaVeys bunter Biographie nicht übereinstimmen“, wurde der Mythos um seine Person dadurch „kaum angekratzt“.[45] Nach LaVeys Tod 1997 kam es zu vier Jahre andauernden Streitigkeiten um seine Nachfolge; der Journalist Lawrence Wright äußerte, die Church of Satan habe keine Zukunft, „es sei denn, es käme eine Figur mit ähnlichem Charisma daher“. 2001 wurde Peter H. Gilmore der neue Hohepriester der Kirche.[52]

In den 1970er Jahren soll der Order of Nine Angles gegründet worden sein. Dieser bezeichnete sich als erste Gruppierung in seinen Schriften als Vertreter eines traditionellen Satanismus.[53][54][55] Diese Bezeichnung steht nicht für Satanismus im traditionellen Sinne der Verehrung eines realen Satans, sondern für eine vom ONA behauptete geheime Tradition über mehrere Generationen; diese Behauptung wird jedoch angezweifelt.[53] Für den ONA geht traditioneller Satanismus weit über die Befriedigung des Lustprinzips hinaus und beinhaltet Selbstbeherrschung, Selbstüberwindung und kosmische Weisheit.[56] Seine Vorstellung von Satanismus ist pragmatisch mit einem Schwerpunkt auf der Evolution des Individuums durch gefährliche Situationen.[56] Die Bezeichnung als „traditioneller Satanismus“ wird aber auch unabhängig vom ONA von zahlreichen theistischen Satanisten verwandt[53], andere bevorzugen die Bezeichnung „theistischer Satanismus“, auch zur Abgrenzung vom ONA.[53]

Satanismus in Musik und Subkulturen

Vielen Subkulturen und Musikrichtungen wird nachgesagt, ihre Szenegänger würden dem Satanismus frönen, wobei entweder den Musikern ein Pakt mit dem Teufel oder die Verwendung von Rückwärtsbotschaften vorgeworfen wird oder man sich darunter unwissentlich Jugendsatanismus vorstellt. Dies ist jedoch in den allermeisten Fällen vollkommen falsch.

Die Gothic-Subkultur findet sich wohl am häufigsten mit diesem Vorurteil konfrontiert. Das Kokettieren der Goths mit satanischer und dunkler Ästhetik – Petruskreuze (das auf dem Kopf stehende Kreuz ist nicht zwangsläufig antichristlich), Pentagramme und andere okkulte Symbole als Schmuck, schwarze Gewänder, düstere Musik – wird als Ausdruck einer Geisteshaltung oder gar Bestätigung für kultische Aktivitäten überbewertet. Die evangelische Informationsstelle Relinfo urteilt im Zusammenhang mit den Gruftis, einer Splitterkultur der Gothic-Szene: „Zwar trifft es zu, dass manch ein ‚Gruftie‘ sich satanistisch weiterbildete und/oder von satanistischen Zirkeln angeworben wurde, den meisten ‚Grufties‘ war Satan aber kein Anliegen. Ihr Outfit und ihre Praktiken entsprangen vielmehr einer morbiden Grundstimmung, die das einigende Element der ‚Gruftie‘-Szene darstellte. Inzwischen sind die Grufties im Gegensatz zum Jugendsatanismus praktisch verschwunden, was deutlich belegt, dass der Zusammenhang der beiden Phänomene ein gar so enger nicht gewesen sein kann.“[57] Die Texte der Musik der Gothic-Kultur geben hier mehr Aufschluss über eine introvertierte Gefühlswelt von Melancholie und Weltschmerz.

Auch die Metal-Subkultur bedient sich stellenweise satanistischer Symbole. Mit welcher Häufigkeit und Ernsthaftigkeit, hängt ausgesprochen stark davon ab, in welcher Subszene des Metal man sich bewegt. In den meisten Subszenen werden, entgegen allen Vorurteilen, tatsächlich nur sehr selten satanistische Symbole verwendet, und entsprechendes Gedankengut ist mitunter gar nicht präsent. Meist dient satanische Symbolik im Metal ausschließlich der Provokation[58][59][60][61] und Rebellion und der Betonung der eigenen Freiheit[59].[61] In der Subszene des Death Metal ist eine antichristliche bis satanische Symbolik vereinzelt vorzufinden, was in erster Linie jedoch mit dem Ziel einer künstlerisch inspirierten (manchmal auch kommerziell kalkulierten) Provokation geschieht. Die Black-Metal-Szene hingegen ist über den Satanismus definiert.[62][63][64][65][66] Hier versuchen sich Bands wie Gorgoroth gegenseitig zu übertrumpfen in ihrem Gebrauch gewalttätiger, dämonischer und aggressiv antichristlicher Themen. Dabei spielen nicht nur die Musik und die Texte eine Rolle, sondern auch eine extrem übertriebene, dramatische Bühnenperformanz, bei der unter anderem Schafskadaver und gefesselte nackte Frauen zum Einsatz kamen.[67]

Satanismus findet sich auch in der Industrial-Subkultur, wo sich einzelne Musiker mit Okkultismus und Satanismus beschäftigen; einige Musiker wie Reverend Thomas Thorn (The Electric Hellfire Club)[68] und Boyd Rice[69][70] sind Mitglieder der Church of Satan.

Nachweisbar ist auch ein so genannter Jugend-Satanismus. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen nicht oder nur locker organisierter Jugendlicher in der Protest- und Selbstfindungsphase, denen es nicht um eine geschlossene Sinngebung geht. Vielmehr setzen sie sich nach eigenem Gutdünken aus medial vorgefundenen Versatzstücken versuchsweise Überzeugungen und Praktiken zusammen (so genannte „Sinn-Bricolage“), was den Bedeutungsverlust des Religiösen in der modernen Welt spiegelt. Einzelfälle dieses Jugend-Satanismus, etwa Friedhofsschändungen, erhalten durch oft reißerisch überzeichnete Darstellungen in den Medien Aufmerksamkeit, teilweise sind sie sogar für den Mediengebrauch inszeniert.[71]

Soweit so gut, auf der Deutschen Webseite für Sekten und Weltanschauungen steht folgendes:

Erkennungszeichen des Satanismus

Woran kann man als Außenstehender erkennen, ob sich ein Jugendlicher mit Ideen des Satanismus beschäftigt oder bereits Kontakt zu einer derartigen Gruppe hat?

1. Liest der Betreffende Bücher mit dem Titel wie „Die Satanistische Bibel“ – „Das Necronomicon“ – „Das 6. und 7. Buch Mose“ – „Magische Rituale“ – „Satanische Magie“ – „Die Schwarze Magie“ etc. oder von Autoren wie Aleister Crowley, Anton Szandor LaVey, Gregor A. Gregorius (alias Eugen Grosche), Ralph Tegtmeier, Michael D. Eschner, Josef Dvorak, Richard Cavendish, Oliver Fehn…? (Die Zahl der Autoren ist inzwischen so unübersichtlich, dass diese Namensnennung nur eine kleine Auswahl ist.)

2. Liest er Comics mit okkultistischem Inhalt oder auffällig viele Horror- oder Fantasygeschichten?

3. Besitzt die Person dem Satanismus entsprechende Gegenstände und Symbole? (in Menschengestalt geformte Kerzen, Ritualdolche…)

4. Kleidet der Jugendliche sich vornehmlich schwarz; besitzt er/sie schwarze roben- oder kostümähnliche Kleider? (Zu beachten ist allerdings, dass Gothics, welche sich auch gern schwarz kleiden, nicht zu den Satanisten zu rechnen sind. Auch Schwarz als Modefarbe sagt noch nichts über einen satanistischen Hintergrund).

5. Trägt er/sie Schmuck mit satanistischer Symbolik (Pentagramme, Baphomet-Kettchen, umgedrehte Kreuze)?

6. Finden sich in seinem/ihrem Zimmer Totenschädel, schwarze Kerzen, Hostien, altarähnliche Aufbauten, Poster mit Horrorszenarien…?

7. Für satanistische Riten werden gern Tiere mit schwarzer Fellfarbe verwendet, bevorzugt solche mit Hörnern (z.B. schwarze Ziegen).

8. Gebräuchlich im Satanismus sind „umgekehrte Botschaften„, wie z.B.: dog si natas (=Satan is God). NEMA = AMEN; DROM = MORD; NEBEL = LEBEN; SUSEJ = JESUS …)

9. Wo hält sich der Jugendliche in den für den Satanismus besonders relevanten Nächten wie am 2. Februar, 8. (- 10.) April (Niederschrift des Liber al Vel Legis durch Aleister Crowley 1905), 30.April/1. Mai (Walpurgisnacht), 31. Oktober (Halloween, Samhain, Allerheiligen) auf?

10. Wird ein eigener Ritualkalender (mit Ihnen unbekannten oder unverständlichen Aktivitäten) geführt?

11. Gibt es öfter unklare nächtliche Aktivitäten?

12. Hört er vorzugsweise Musik der sogen. Satans-Rock-Szene? (Stilrichtungen sind Black- und Death-Metal, Teile des Industrial, besonders Martial Industrial)

13. Wenn ein Jugendlicher der Meinung ist, man könne bedenkenlos körperliche Gewalt gegenüber Schwächeren einsetzen, dann könnte eine solche Auffassung auch durch satanistisches Ideengut bedingt sein.

14. Teilt der/ die Jugendliche mit Ihnen seine Probleme und Fragen, oder ist er/sie extrem verschwiegen und begegnet Ihnen nur in provokanter Weise?

15. Welche Haltung äußert er/sie zu Christentum und Kirche?

16. Konsumiert der Jugendliche in hohem Maß Alkohol oder gar Drogen?

17. Finden sich, besonders bei Mädchen, Spuren sexueller Gewalt?

18. Gibt es unerklärliche Schnittwunden, besonders an den Oberarmen? (Diese könnten aber auch ein Hinweis auf starke innerpsychische Probleme sein, die mit Selbstverletzungen einhergehen und mit Satanismus nichts zu tun haben.)

19. Hat die Leistungs- und Konzentrationsbereitschaft des Jugendlichen in kurzer Zeit deutlich nachgelassen?

Die Bejahung einer einzigen dieser Fragen genügt nicht schon als Anzeichen satanistischer Betätigung. Da Satanismus, besonders von Jugendlichen praktiziert, auf Dauer nicht verborgen bleibt, sind hinsichtlich Gedankengut, Symbolik, Gegenstände und Lebenshaltungen alle Äußerungen eines Jugendlichen zu beachten. Am Anfang einer satanistischen „Karriere“ sind diese Anzeichen meist noch provozierende Hilferufe, während sie später zu Elementen eine stabilen Praxis werden können.

Als Anmerkung zum Wikipedia Artikel möchte ich hinzufügen das nicht alle Freimaurer „Baphomet“ anbeten, was für den Laien natürlich bedeutet das ALLE Freimaurer gleichzeitig Satanisten wären. Das ist natürlich Unsinn! Freimaurer kokettieren in einigen bzw vielen Belangen mit dem Epos „gut“ gegen „böse“.

Leider wurde durch Autoren wie Ludendorff viel Unsinn und Desinformation über die Freimaurerei, verbreitet.

Ob Du Dir allerdings die Kette dann wirklich um den Hals legst obliegt ganz Dir, wo wir wieder bei der Hermetik wären.

Das musst du über Satanismus wissen

Satanist ist Satanist. Nee! Das sind quasi zwei Paar Schuhe. Oder drei oder vier oder mehr. Es gibt so viele verschiedene Arten von Satanismus, dass dir die Ohren wackeln. Das Spektrum geht von ganz harmlos bis äusserst angsteinflössend. In der Talksendung «Rehmann» wollten wir mehr erfahren.

Quelle: SRF

Warum ist Satanist nicht gleich Satanist?

Georg Otto Schmid, Religionswissenschaftler: «Wir unterscheiden zwischen dem symbolischen Satanismus und dem religiösen Satanismus. Die grösste satanistische Organisation weltweit ist die «Church of Satan». Diese gehört zum symbolischen Satanismus. Diese Satanisten sind im Grundsatz ziemlich harmlos.

Auf der anderen Seite sind die Anhänger des religiösen Satanismus. Diese glauben tatsächlich an Satan. Sie verehren Satan, bringen Opfer für ihn und da kommt es dann tatsächlich zu grausamen Ritualen.»

Gründer der «Church of Satan»
Legende:Anton Szandor LaVey, Gründer der «Church of Satan»V. NOIR

«Church of Satan» und symbolischer Satanismus, häää?

Schmid: «Die «Church of Satan» (kurz COS) wurde im 20. Jahrhundert in Kalifornien von Anton Szandor LaVey gegründet. Er war ein Zirkusmann, war so ein richtiger Showman. Sein Ansatz ist der symbolische Satanismus. Heisst: Da gibt es den Satan gar nicht wirklich. Man nennt sich zwar Satanist und nennt sich «Church of Satan», ist aber atheistisch orientiert. Im Grund gibt es weder Gott, noch Satan. Der Mensch ist das Höchste aller Wesen.

Warum brauchen sie den Satan überhaupt, wenn sie doch gar nicht an diesen Kerli glauben? Die Begründung von LaVey war: «Wir sollten alle Atheisten sein, aber wir Menschen brauchen einfach ein Symbol zum dran glauben. Und es braucht ein Symbol, das für Stärke steht, für Autonomie, für Souveränität und dafür ist Satan geeignet.» Also bewusst eine Gottheit verehren, obwohl man nicht an deren Existenz glaubt, weil man es als Symbol psychisch braucht, das ist die Idee von der COS.» Diese Gruppe umfasst harmlose bis hin zu Hardcore Satanisten nahezu alle Strömungen und ist daher sehr kritisch zu betrachten!

cccb35Er ist COS-Member
 

So, jetzt wollen wirs aber wissen… V. Noir ist Satanist und Anhänger der «Church of Satan». Ist er wirklich nicht böse?

V. Noir, «Church of Satan»-Mitglied: «Satanismus ist nicht gleich Satanismus. Die meisten denken bei Satanismus an Teufelsanbetung. Ob es das tatsächlich gibt und was die Leute in solchen Zirkeln machen, ich weiss es nicht und es interessiert mich auch überhaupt nicht. Weil das ist der grosse Unterschied. Wir Satanisten von der «Church of Satan» sind KEINE Teufelsanbeter.

Weil diese Teufelsanbeter, die glauben ja an einen Teufel und an Dämonen. Die glauben, dass wenn man irgendwelchen Tieren weh macht, diese opfert, dann ist man der teuflischen Ideologie näher. Wir hingegen würden zum Beispiel niemals einem Tier was zu Leide tun. Tiere sind für uns genau gleich gestellt wie Menschen. Absolut. Wir schänden auch keine Jungfrauen und opfern keine Babys. Das ist ein ganz klarer Unterschied.»

Bischofsvikar
Legende:Christoph CasettiBischofsvikarSRF

Gibt es gefährlichen Satanismus in der Schweiz?

Christoph Casetti, Bischofsvikar: «Ja sicher gibt es das! Ein Bereich, der sehr tabuisiert wird, ist der Bereich der rituellen Gewalt. Heisst, dass im Zusammenhang mit ritueller Gewalt gefoltert, getötet und missbraucht wird. Auch hier in der Schweiz.

Das passiert systematisch in sehr verborgenen Zirkeln. Die stehen unter einem grossen Schweigegebot. In diesem Zirkel sind auch Ärzte, Polizisten und Juristen dabei. Das ist eine höchst verschwiegene und höchst verborgene Realität.»

Wie bitte? Es gibt tatsächlich rituellen Missbrauch in der Schweiz?

Schmid: «Es ist zuletzt eine Glaubensfrage. Gibt es da eine grosse Verschwörung und rituelle Gruppen die foltern und töten oder ist das eine Erinnerung, welche in Trance entsteht? In Trance kann man sich nämlich auch erinnern, dass man UFOs gesehen hat oder man erinnert sich auf einmal an frühere Leben. Also wenn es diesen rituellen Missbrauch gibt, dann gibt es auch UFOs, die uns entführen. Ich bin kritisch.»

Ja, es gibt innerhalb dieser nicht homogenen Gruppe an Menschen die sich selbst als Satanisten bezeichnen, mitunter wortwörtlich schwarze Schafe die nicht davor zurück schrecken in Ritualen Tiere, oder auch Menschen, rituell zu opfern, sprich in Folge zu töten um mitunter fallweise das Blut des Opfers zu trinken. Da es Ihnen, den Satanisten, eine Art höhere Kraft und Macht, verleihen würde.

Es gibt auch Rituale wo es nicht zum Tode kommt, sondern man, in diesen Fällen vorwiegend weibliche Opfer sexuell, misshandelt.

Jetzt ist es so das Skeptiker immer Beweise haben wollen, was in der Regel schwierig bis unmöglich ist da wir es in den Fällen des sexuellen Missbrauchs nur mit Aussagen zu tun haben. Genau das macht es für Kriminalisten auch so schwierig diese Fälle genauer zu beleuchten. Die meisten Opfer werden im Extremfall über Jahre hinweg, misshandelt und gequält und mitunter auch einer Art Gehirnwäsche unterzogen was soweit geht das das Opfer dann auf gewisse „Triggerwörter“ „programmiert“ wird, was es möglich macht das die Person dann von einem Moment auf den anderen, ihr komplettes Verhalten, verändert. Dieses Phänomen wird von Skeptikern gerne als eine Art „Fantasiegehabe“ abgetan. Doch Experten die sich langfristig mit diesen Opfern beschäftigen bzw diese behandeln, bestätigen das ihre Patienten, unabhängig voneinander, diese Traumata und Persönlichkeits-Störungen besitzen. Eine der für mich Besten Expertinnen im deutschsprachigen Raum ist Ruth Mauz. Die 82-jährige war bis 1999 Pfarrerin in Kreuzlingen und hilft jetzt Opfern von ritueller Gewalt. Die in der Schweiz lebende betreibt mitunter den Verein Cara. Hier finden Sie die Webseite und weitere Informationen zum Verein Cara: https://www.verein-cara.ch/

Dazu möchte ich auch folgendes Buch empfehlen:

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«Alles, was das Böse braucht, um zu triumphieren,
ist das Schweigen der Mehrheit.»

Kofi Annan

​Hier finden Sie eine kurze Leseprobe aus dem Buch mit dem Vorwort:

Vorwort

Erich von Siebenthal, Nationalrat

Diese gesammelten Beiträge von Opfern Ritueller Gewalt und von Experten zum Thema bringen Licht und Hoffnung in einen ganz düsteren Bereich unserer Menschheit. Rituelle Gewalt ist ein furchtbares weltweites Phänomen, das für die Opfer unsägliches Leid bedeutet. Leider ist dies auch in der Schweiz eine Realität – die aufs Schärfste verurteilt werden muss.

Rituelle Gewalt ist ein bisher gänzlich unbeleuchtetes Thema, über dem eine dicke Decke des Schweigens liegt. Die Opfer sind schwer traumatisiert. Wenn sie über ihre Erfahrungen sprechen, stossen sie häufig auf Unglauben, denn derart düstere Missstände kann und will man nicht wahrhaben.

Es freut mich, dass dieser Sammelband das Schweigen bricht. Das gibt Hoffnung, denn die hinter dem Grauen stehenden Macht- und Gewaltsysteme müssen enttarnt und durchbrochen werden. Es ist mein Wunsch, dass die Opfer durch diesen Sammelband in ihrem unglaublichen Leid mehr Beachtung, Akzeptanz und Geborgenheit finden. Ich hoffe, dass das Buch gesellschaftlich für das Thema Rituelle Gewalt sensibilisiert und Opfer dadurch auf mehr Verständnis und Unterstützung stossen.

Es ist mir ein Anliegen, ganz besonders den Betroffenen, die hier das Schweigen brechen, für ihren Mut zu danken. Möge dieses Buch Augen, Ohren und Herzen öffnen und starke Auswirkungen haben in alle Bereiche unserer Gesellschaft hinein!

Ausstieg aus verschiedenen Systemen

Tamar berichtet, moderiert von Ruth Mauz

Ruth Mauz: Tamar, eine rituell missbrauchte Frau, blickt aus relativer Sicherheit und Stabilität auf ihre 25 ersten Lebensjahre zurück. Fälle von so hohem und komplexem Grad sind äusserst selten. Ihre Schilderung macht gleich von Anfang an deutlich: Rituelle Gewalt ist fast immer verbunden mit anderen kriminellen Bereichen.

Tamar: Mein Leben begann in einem idyllisch gelegenen Weiler in der Ostschweiz. Auf den umliegenden Bauernhöfen ahnte wohl niemand, dass ich, das einfache Mädchen, von einer rechtsextremen Organisation ausgesucht worden war für besondere Aufgaben in elitären politischen Kreisen. Niemand hätte für möglich gehalten, dass ich an den Wochenenden, in den Ferien und während «Krankheitsurlauben» planmässig, zielgerichtet und äusserst brutal trainiert wurde für diese hohe «Berufung». Dies geschah in der Schweiz, hauptsächlich aber in Deutschland, hie und da auch in Frankreich und England.

Der Zugang zu den kriminellen Systemen war wie mein Elternhaus ganz unscheinbar: eine geschlossene christliche Gemeinschaft von ausgesprochen bigotter, höchst moralischer, gesetzlicher und freudloser Ausrichtung. Die Beziehung zu den Leitern der rechtsextremen Gruppierung lief ausschliesslich über die Verantwortlichen dieser christlichen Gemeinde. Ein Grossteil der mehrheitlich alten Gemeindemitglieder ahnte von all dem wohl nichts. Mit 12 Jahren gelang es mir, dieser christlichen Gemeinde und dem Missbrauch zu entkommen. Mit 16 Jahren löste ich mich ganz von meinem Elternhaus und bestritt mein Leben und meine Ausbildung selbst.

Warum wurde gerade ich ausgewählt? Diese Frage stellte ich mir oft. Eine Antwort habe ich nicht, ich kann nur vermuten, dass man mich ganz früh testete, um festzustellen, ob ich vom Wesen und von meinen Fähigkeiten her das Format hätte, um trainiert zu werden für die Ziele des Systems. Eines ist sicher: schon ganz früh in meinem Leben hat man in mir für diese Zwecke eine
dissoziative Persönlichkeitsstruktur künstlich erzeugt.

Gibt es sie wirklich?

Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar a.D.

Rituelle Gewalt in Verbindung mit sexuellem Kindesmissbrauch aus kriminalistischer Sicht.

Gibt es sie wirklich, diese Rituale von (Gruppen-)Vergewaltigungen, begangen an Frauen oder Kindern? Existieren diese in unserer modernen, rechtsstaatlichen Gesellschaft kaum vorstellbaren, sadistischen Sexualpraktiken an hilf- und wehrlosen Opfern bis hin zu qualvollen Folterungen, bewusstem Töten, Leichenschändungen und kannibalischen Exzessen?

Gibt es diese bizarren Verbrechen und menschenverachtenden Gräueltaten Einzelner oder mysteriöser, im Untergrund agierender, verschworener Gemeinschaften? Sind diese Horrorgeschichten vielleicht eine ignorierte, tabuisierte, verdrängte Realität und Kriminalität hinter rechtsstaatlichen Fassaden? Oder sind das alles nur Phantasiegebilde, Fiktionen, Wahnvorstellungen oder Verschwörungstheorien?

Kriminalistische Erkenntnisse lassen keine Zweifel zu. Es gibt sie, diese in ritueller Weise begangenen Verbrechen von manchmal nur schwer nachvollziehbarer Grausamkeit. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Facetten und es gibt sie auch und vielleicht gerade in unseren modernen, rechtsstaatlichen Gesellschaften, in denen nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf.

Rituelle Gewalt scheint besonders häufig mit sexuellen oder sexualisierten Tathandlungen verknüpft. Nicht selten mit solchen an schwachen, wehr- und hilflosen Kindern beiderlei Geschlechts.

Auf den schmutzigen internationalen Märkten der Kinderpornografie gibt es nicht wenige Produkte mit solchen aufgezeichneten Ritualen, bei denen Kinder als Sexualobjekte benutzt, gequält, gefoltert und auch getötet werden.

Längst müssen solche Filme, die in unserer Gesellschaft häufig noch immer als «Schmuddelkram» oder Bagatellkriminalität abgetan werden, international nach ihren Inhalten klassifiziert werden in:

• LO-Filme
LO steht für «Lolita» und damit für Kinder. Die Filme beinhalten sexuelle
Handlungen Erwachsener an oder mit Kindern

• SM-Filme
SM steht für Sado-Maso, also für Quälen und Quälen lassen

• Trash-Filme
Trash steht für Ausschneiden – alles, was wegen seiner Brutalität
ausgeschnitten und entfernt werden müsste, ist hier zusammengefasst

• Snuff-Filme
Snuff steht für Auslöschen, Töten. Diese Filme beinhalten
Tötungshandlungen an Kindern, die im Rahmen oder infolge sexueller
Handlungen erfolgen

Die Kinderpornografie ist ein Spiegelbild des realen Geschehens und bis heute ist davon auszugehen, dass solche kinderpornografischen Erzeugnisse Aufzeichnungen von tatsächlich begangenen Verbrechen sind. Dabei finden die Scheusslichkeiten mit den Snuff-Filmen noch nicht ihr Ende. Sie scheinen vielmehr grenzenlos.

Bei kinderpornografischen Produkten und Aufzeichnungen von «Sexualstraftaten» scheint sexuelles Verlangen entgegen allgemeiner Betrachtungsweisen allerdings oft nur von sekundärer Bedeutung. Im Vordergrund stehen vielmehr Macht- und Gewaltausübung, Demütigung und Erniedrigung, das vollkommene Beherrschen des Gegenübers, das Erzeugen und der «Genuss» von Ohnmacht und Hilflosigkeit. Sexualität, so scheint es, wird in vielen Fällen nur benutzt, um in besonderem Masse quälen, erniedrigen, zerstören zu können.

Dabei stellt sich die nicht nur kriminalistisch interessierende Frage, ob solche sexualisierten Taten bevorzugt von klassischen Sexualstraftätern – von Pädokriminellen – oder aber von primär religiös inspirierten, okkultistischen,

Damit gelangten wir zu einer neuen Erkenntnis. Vieles von dem, was die Frau berichtete, war gar nicht früher passiert, sondern es geschah immer noch! Nicht nur ihre Vergangenheit war grauenvoll, sondern auch die Gegenwart. So fingen wir an, das Leben der Frau zu überwachen. Mit ihrem Einverständnis konnten wir die Ereignisse mithilfe verschiedener Medien dokumentieren. Es war Realität! Sie wurde mitten in der Nacht von Männern abgeholt. Treffpunkte waren manchmal auch Bahnhöfe und Friedhöfe. Stunden oder gar Tage später tauchte sie wieder auf und konnte sich an wenig erinnern. Manchmal war sie verletzt. Zugtickets verrieten uns, wo sie gewesen sein musste.

Auch erzählte sie uns, dass sie gebraucht werde für Snuff-Videos, also Filme, in denen Menschen geschlagen, gequält, vergewaltigt oder umgebracht werden. Ihr Kommentar dazu war: «Die ganz Reichen haben das als Kick. Für etwa 10 000 Euro kann man solche Filme kaufen.» Einmal konnte meine Mitarbeiterin Fotos von der Frau machen, nachdem sie von einem solchen «Drehtag» zurückgekommen war – schrecklich, wie ihr Körper zugerichtet worden war.

Eines Abends, als ich bei ihr vorbeischaute, lief im Fernsehen gerade die Tagesschau. Auf einmal schrie sie laut auf und rannte mit den Worten aus dem Zimmer: «Den kenn ich, den kenn ich.» Auf meine Frage, was sie meine, antwortete sie: «Da ist eben ein Mann in einem Anzug gezeigt worden, der auch solche Filme kauft.» Ich fragte, ob sie wisse, wie sein Name sei. Sie schüttelte fest den Kopf und flüsterte mir zu: «Das darf ich niemandem sagen.» Meine Vermutung ist, dass es sich um einen ranghohen Politiker handelte.

Wir kontaktierten die Kriminalpolizei und trafen uns mit zwei Beamten, denen wir unser gesammeltes Material vorlegten, und sie begannen mit den Ermittlungen. Einige Zeit später wurde im Raum Basel ein Kinderpornoring aufgedeckt. Ob es mit unserem «Fall» zu tun hatte, erfuhren wir nicht.

Die Frau kam später in eine Art Kommunität, die wenige Tage später einem Feuer zum Opfer fiel. Daraufhin wurde die Frau in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, wo sie einige Wochen blieb, und anschliessend in die Traumastation einer weit entfernten psychiatrischen Klinik überwiesen. Diese Station musste nach zwei Wochen aus mir nicht bekannten Gründen geschlossen werden. Danach wurde die Frau in ein Frauenhaus gebracht. Von da an hatten wir keinen Kontakt mehr.

Über ihr weiteres Schicksal ist mir nichts bekannt.

Angestossen durch diese Erfahrungen bildete ich mich weiter in den Bereichen Ritueller Missbrauch, Multiple Persönlichkeit, Dissoziative Identitätsstörungen und Satanismus. Ich kam mit weiteren Betroffenen von Rituellem Missbrauch in Kontakt und konnte ihnen nun effektiver helfen. Die Erfahrungen mit dem ersten Opfer haben mein Denken komplett verändert. Nie zuvor hatte ich einen Menschen gesehen, dem Personen oder Personengruppen so viel Leid zugefügt hatten. Ich sagte ihr damals: «Irgendwann kommt der Tag, an dem andere Menschen durch deine Geschichte erfahren, dass es diese schrecklichen Geschehnisse gibt.»

Es geht also vielmehr um „Gut“ gegen „Böse“, was nicht nur eine Theologische, sondern vor allem Philosophische Frage ist.

Im Prinzip ist es so das selbst der an sich freiheitlich bezogene Satanismus nach LaVey von Sünden spricht, etwas das wir auch und vor allem aus der Katholischen Kirche kennen.

Ich gehe sogar soweit und behaupte Der Jesuitisch geprägte Vatikan benötigt Menschen und Gruppierungen wie jene von LaVey und seine Church of Satan um diese Gruppe als Feindbild aufbauen zu können.

Natürlich gibt es Satanismus bzw die „Sagen“ um „Satan“ oder den „Teufel“ schon wesentlich länger, aber nun haben wir eine Gruppe die sich gegen die vom Vatikan auferlegten Prinzipien und Machenschaften auflehnt und viele Dinge in einem anderen Kontext darstellt.

Als Beispiele habe ich hier ein paar Bilder bzw Folien welche Sie aus dem Talk mit Ivan Wojnikow kennen sollten:

01-EZW-Screenshot102-EZW-Screenshot203-EZW-Screenshot3-rosemaries-baby04-LaVey105-ChruchofSatan-Website06-Satanische-Grundsaetze07-Grundsaetze-Suenden08-Nietzsche-Antichrist09-Satanic-Temple

Letztere Gruppe ist der in den USA beheimatete „Satanic Temple“ welcher eher als politische Protestbewegung zu sehen ist und vorwiegend mit Provokation arbeitet.

Diese Gruppe ist besonders spannend da sie als atheistische Gruppe zu betrachten ist die sich gegen die vom Vatikan auferlegten Prinzipien auflehnt und dazu auch noch die Meinungsfreiheit, thematisiert.

Diese Gruppierung ist mir von all den verschiedenen „Satanisten“ die sympatischste, , dennoch sind sie Satanisten, da sie im Gegensatz vom Großteil von LaVey´s Anhängern, vor allem auch Humor besitzen, sofern man das lustig finden kann. , während  man bei LaVey Anhängern sehr viele abgehobene Menschen, findet um nicht arrogant zu sagen. Diese Gruppe denkt im Groben auch etwas besseres zu sein und alle die nicht LaVeys Lebensprinzipien verfolgen bzw praktizieren, seien ja nur dumme Idioten.

Zu diesem Komplexen Thema werde ich noch einen Extra Artikel verfassen, wo ich zu den einzelnen Satanistischen Gruppierungen noch etwas mehr in die Tiefe gehen werde.

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