Offener Brief an die Autoren des Portals PSIRAM

Nachfolgend ein Offener Brief an PSIRAM, die mittlerweile nicht davor zurück schrecken meinen Freund und Bruder im Geiste, Ivan Wojnikow, ins Rechtsradikale, Lager zu schieben. Ich selbst kenne das Spiel mit deren teils subtilen FakeNews ja bereits bestens….

Leipzig, 15.04.2020

Offener Brief an die Autoren des Portals PSIRAM

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr (?) Abrax,

leider ist es mir nicht möglich, Sie mit bürgerlichem Namen anzusprechen, da Sie es vorziehen, anonym zu bleiben.

Mein Name ist Ivan Wojnikow und seit kurzem habe ich die (zweifelhafte) Ehre, in einem längeren Eintrag bei PSIRAM mit voller Namensnennung und Postanschrift benannt und „eingeordnet“ zu werden.

Bevor ich auf die Inhalte dieses Eintrages zu sprechen komme, erlauben Sie mir einige allgemeine Vorbemerkungen zu Ihrem Projekt PSIRAM.

Bis vor etwa 4 Wochen, waren mir Ihre Internetseiten unbekannt, da ich mich mit dem Thema „Verschwörungstheorien“ nur oberflächlich beschäftigt hatte.

Berührung mit diesem Thema hatte ich im Wesentlichen durch meine jahrelange freundschaftliche Beziehung zu Herrn Sebastian Bartoschek, der, wie Sie sicher wissen, ein anerkannter Spezialist auf dem Gebiet „Verschwörungstheorien“ ist und der auch vor einigen Jahren in dem von mir publizierten Freimaurer-Magazin „Winkelmaß“ publiziert hat:

Herrn Manuel Cornelius Mittas wiederum, in dessen PSIRAM-Eintrag die mich betreffende Textpassage vor kurzem eingefügt wurde, kannte ich bis dato überhaupt nicht.

In Ihrem PSIRAM-Beitrag schreiben Sie – Stand heutiges Datum – :


„Am 7. März 2020 hatte Mittas einen Blogartikel mit dem Titel „Offener Brief an ALLE Freimaurer Deutschlands vom Leipziger 32 Grad Freimaurer Ivan W.“ veröffentlicht [14]

Richtig ist allerdings, dass diesem Blog-Artikel einiges Andere vorausgegangen war:


Durch mehrere Freimaurerbrüder wurde ich etwa eine Woche vor diesem offenen Brief informiert, dass auf den Internetseiten des Herrn Mittas ein anonymes verleumderisches Schreiben zu finden sei, welches ich inhaltlich klar einer bestimmten – zutiefst zwielichtigen Person, die mittlerweise aus der deutschen Freimaurerei ausgeschlossen wurde – zuordnen kann.

Nachdem ich Kenntnis von dieser Veröffentlichung genommen hatte, kontaktierte ich Herrn Mittas und es folgte ein ausführliches Telefonat, in dem ich Herrn Mittas die Hintergründe dieses Schreibens darlegte.


Herr Mittas löschte daraufhin bereits während des Telefonats die besagten strafrechtlich relevanten Verleumdungen aus seinen Blogseiten und Youtube-Kanälen und entschuldigte sich umfänglich bei mir für sein vorschnelles Handeln.

Erst in Folge ebendieses Vorganges kam es dann zu der weiteren Zusammenarbeit meinerseits mit Herrn Mittas.

Zur Person des Herrn Mittas möchte ich Ihnen auch einige klare Worte sagen, wie ich es schon in dem oben angesprochenen offenen Brief formuliert hatte:


„Weder hatte ich die Zeit noch die Intention mich mit allen Inhalten auseinander zu setzen. Nach meiner groben Einschätzung handelt es sich bei den durch Herrn Mittas produzierten Videos und Texten um eine Ansammlung von Themen, welche die einen als Verschwörungstheorien, die anderen als Enthüllungsjournalismus bezeichnen würden.

Es ist – und das möchte ich hier betonen – nicht an mir, diese Produktionen von Herrn Mittas zu werten und zu beurteilen. Es ist mir – um es ganz deutlich zusagen – auch vollkommen Wurscht, ob Herr Mittas an Außerirdische, Chemtrails oder die flache Erde glaubt – das ist seine eigene Entscheidung.

Was für mich einzig und allein zählt, ist sein Verhalten mir gegenüber, bzw. sein Umgang mit den MICH betreffenden Themen – und dieses Verhalten war bis zum jetzigen Zeitpunkt 100%ig korrekt.“



Bis heute verhält sich Herr Mittas, den ich mittlerweile uneingeschränkt als Freund bezeichnen möchte, weiterhin extrem korrekt – dieses im Übrigen, obwohl er selbst bereits wegen der Zusammenarbeit mit mir mehrfach existenziell angegriffen wurde, u.a. durch einen durch den oben genannten Verleumder beauftragten Anwalt. –

.·.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema, Herr (?) Abrax: Ihren Eintragungen in PSIRAM.

Sie stellen – offensichtlich in der Absicht, mich in der „rechten Ecke“ zu verorten, dar, dass ich im UNITER e.V. Vorstandstandsmitglied war, welcher (Zitat):

„[…] vom deutschen Verfassungsschutz als Prüffall wegen Rechtsextremismusverdacht angesehen wird […]“

Dabei übersehen Sie (bewusst?), dass es zwei Vereine dieses Namens gab – einen ersten UNITER e.V. , in dem ich – zwar nicht Gründungsmitglied (wie Sie auch fälschlicherweise schreiben) wohl aber tatsächlich Vorstandsmitglied war und der seit Jahren inaktiv und aufgelöst ist – und einen zweiten, noch heute existierenden Verein gleichen Namens.

In diesem zweiten UNITER-Verein war ich niemals Mitglied und habe auch keine Einblicke in die, von diversen Medien publizierten Behauptungen. –

An dieser Stelle könnte ich Ihnen, Herr (?) Abrax, noch zu Gute halten, dass Sie als Außenstehender diese verwirrende Thematik nicht recht durchschaut haben.

Was ich Ihnen allerdings vorwerfe und hochgradig schändlich finde ist, dass Sie bewusst den Fokus ein Thema legen, welches bisher überhaupt keine zentrale Rolle in den Video-Gesprächen spielte, die ich bis heute mit Herrn Mittas geführt habe. Hier ging es um „Vorurteile“, „Satanismus“, „DDR“ usw. bisher aber niemals um UNITER. 


Ich schließe demzufolge aus Ihrem Texteintrag, dass Sie es BEWUSST darauf anlegen, mich als rechtsradikal zu verunglimpfen – wie Sie es übrigens auch in Bezug auf Herrn Mittas suggerieren.

Ich sage Ihnen klar ins Gesicht: Weder Herr Mittas noch ich hängen in irgendeiner Weise rechtsradikalem Gedankengut an oder verbreiten solches – im Gegenteil!

Besonders verwerflich bei Ihrem Tun ist es aus meiner Sicht, dass Sie dabei offensichtlich in Kauf nehmen, dass Herr Mittas (der bereits schon einmal Opfer körperlicher Übergriffe geworden ist) als auch ich erneut eben diesen Gefahren ausgesetzt werden!


Sie selbst schreiben in Ihrem PSIRAM- Impressum :


„Darum agiert Psiram anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen. So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden.“

Wie vereinbaren Sie Ihr eigenes Handeln damit? Können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Herr Mittas oder ich (oder eines meiner Kinder) demnächst von leuten zusammengeschlagen werden, die Ihren Artikel gelesen haben und gleich die Adrese noch mit dazu geliefert bekommen?

Zum Abschluss noch eine Anmerkung:


Als Freimaurer, der ich seit nunmehr fast 30 Jahren bin, habe ich mich immer für einen offen, sachlichen Diskurs eingesetzt. Dazu gehört es, dass man die Meinung des Anderen respektiert, auch, wenn man selbst nicht von dieser überzeugt ist.

Mir ist klar, dass viele „Verschwörungstheorien“ keine fundierte Grundlage besitzen, dass diese oft in widerlichste Verleumdungen münden und teilweise krankhaften Wahnvorstellungen entspringen.

Ich selbst bin seit Jahren Opfer eines schwer psychisch gestörten Verleumders und Hochstaplers (der im übrigen NACHGEWIESENER MAßEN !) den von Ihnen zitierten – und mittlerweile durch die Wikipedia-Admins gelöschten Wikipediaeintrag hochgeladen hatte!

Sie sollte allerdings niemals vergessen, dass auch in der VT-Szene massive Unterschiede bestehen: Einerseits gibt es sehr wohl von Hass, rechtem Gedankengut oder Rassismus getriebene Personen – andererseits aber auch viele aufrechte, der Wahrheitssuche und Gerechtigkeit verpflichtete Menschen. Zu letzteren zähle ich grundsätzlich Herrn Mittas – auch wenn dieser sicher in einigen seiner Videos falsch gelegen hat.

Was Herrn Mittas allerdings – im Gegensatz zu vielen anderen – auch Sie, Herr (?) Abrax, auszeichnet, ist, dass er stets „mit offenem Visier kämpft“, dass er in der Lage ist, sich zu korrigieren, Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen. 


Diese – wie es früher hieß – echten Tugenden sind heute sehr rar geworden. Vielleicht gehen Sie einmal in sich und überdenken Ihr Handeln und hinterfragen dieses selbstkritisch.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen PSIRM-Autoren Gesundheit (in der Corona-Zeit) und alles Gute.

Ivan Wojnikow


P.S. Ein Gespräch mit Herrn Mittas zum Thema UNITER ist in Planung. Vielleicht schauen Sie sich dieses einmal an.

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