Backflash: Die Lucona-Affäre – Wie die Republik Österreich von einem Deutschen zutiefst erschüttert wurde!

von Hans Magenschab 

Quelle: Trend-Magazin
https://www.trend.at/leben/kultur/der-fall-lucona-was-udo-proksch-sturz-263575

„Wiener Blut! Mit Mord und Totschlag ham wir nix am Hut. Doch sind für eine Hetz wir immer gut … Auch im Club 45 samma drin. Dort sind wir unter uns dann sehr intim. Im Steh’n, Fallen, Lieg’n – wir präsentieren Wien“. Falco, „Wiener Blut“

Als Falco – alias Johann Hölzel – „Wiener Blut“ öffentlich machte, war sein Welterfolg „Ama­deus“ schon in den Charts. Was er da über ­Österreich herausrockte, nannte der Politologe Peter Gerlich „den größten politischen Skandal Österreichs in der Zweiten Republik“.


Nun kannte das Land natürlich auch schon zuvor Verwerfungen – den niederösterreichischen Müllner-Skandal, die Strengberg-Affäre oder schließlich den AKH-Sumpf. Aber dann brach plötzlich mit dem Fall Lucona etwas auf, was alle Dimensionen sprengte: politische Kriminalität als brutale Mordsache – ein trauriger Tiefpunkt in der Entwicklung Österreichs zu einem modernen demokratischen Rechtsstaat.
Zufall – oder auch durchaus kein Wunder – mag sein, dass


40 Jahre nach dem legendären Beginn der Ära Kreisky heute ein prominenter Filmemacher zur Kamera greift. Robert Dornhelm hat ein gutes G’spür für wirkungsvolle Filmstoffe. Fragt sich nur, ob es sich bei seiner Dokumentation „Out of control“ um eine Sympathieerklärung für einen Kriminellen und seine Handlanger handelt – oder sogar um den Versuch der Rehabilitierung einer Schickeria, die damals ihr Seitenblicke-Gesicht zu verlieren drohte.

Worum ging es? Nach gut zwanzig Jahren Großer Koalition hatte 1970/71 Bruno Kreiskys SPÖ die absolute Mehrheit gewonnen. Mehr Liberalität, Offenheit und Sozialgesinnung ­waren im Wahlkampf angesagt worden. Also suchten Reformer, Opportunisten und Karrieristen die Nähe des Sonnenkönigs. Und das Gedränge bei der Schickeria war beachtlich, ging es doch um Geld, viel Geld. Österreich wurde international, das Gewerbe der Waffenschieberei begann zu blühen, und wer unverfroren war, benützte geschickt die Löcher im System zwischen West und Ost. Einer von ihnen hieß Udo Proksch, seine Partner saßen in der DDR.


So jemand braucht gute Kontakte und maximale Protektion. Dafür bürgte Bruno Kreisky, der sich nie an die Kommunisten anbiederte, dafür aber ein maßgeblicher Taktgeber in der Sozialistischen Internationale war. Als jüdischer Altösterreicher machte er überdies auch die Ehemaligen – bis hin zu den Neonazis – politisch gesellschaftsfähig.


1973 fanden es seine Paladine höchst schicklich, etwas Standesgemäßes zu begründen, wie sie es aus feinen britischen Filmen kannten. Eine Art Herrenclub – wenn schon nicht in Westminster, so zumindest am Kohlmarkt. An der Spitze dieses „Club 45“ standen Regierungsmitglieder, Wiens Bürgermeister und der Zentralsekretär der SPÖ: alle zusammen Magnete für die Elite der ­Republik.
Ich erinnere mich, wie man mich als Chefredakteur der „Wochenpresse“ wiederholt zum Lunch mit diskreter Konversation eingeladen hatte. Und es jedesmal gut schmeckte.

Wer aber managte das schöne Etablissement im ersten und zweiten Stockwerk der charmanten k. u. k. Hofzuckerbäckerei? Es war Wiens erfolgreiches Enfant terrible – Udo Proksch. Nun war der Demel damals kein hochgestochener Touristentreff, sondern durchaus eine Wiener Institution mit k. u. k. Wurzeln, die in der legendären „Tante Jolesch“ von Friedrich Torberg entsprechend viel Würdigung erfahren hatte.


So ist es mir bis heute unerklärlich, wie der an der Ostsee geborene Spross aus einer Nazifamilie zur roten Elite Österreichs vorstoßen konnte. War er ein Zerrissener, so wie er sich auch zeitweilig Serge Kirchhofer nannte? Da behauptete er, ein „apolitischer“ Mensch zu sein und die Bourgeoisie zu hassen, dann wieder lobte er sich selbst angesichts seiner Fähigkeit zum „Networking“. Kolumnisten nannten ihn anerkennend einen „bunten Hund“. Und was seinen Beruf im titelsüchtigen Wien betraf: da provozierte er ordentlich, indem er wechselweise als Designer, Schweinehirt und Zuckerbäcker firmierte.


Untertags, auch im Demel-Shop und in den Clubräumen, lief er mit einer geladenen Pistole umher und schockte seine Umgebung mit Scharfschuss-Wettbewerben. Nicht zu vergessen der Verein zwecks „Senkrechtbestattung“ von Leichen auf Friedhöfen. Vor allem aber war er – wiewohl kein Adonis – ein Womanizer besonderer Qualität. Er war mit der Enkelin des Komponisten Richard Wagner ebenso verheiratet wie mit dem damaligen Star am Burgtheater, der schönen Erika Pluhar – aber auch mit Trägerinnen bester österreichischer ­Namen aus dem Adelsregister.

Nun fragten sich Nachdenkliche immer, wer denn Udos beträchtlichen Aufwand ­finanzierte. Und nach und nach recherchierte für die „Wochenpresse“ mein Stellvertreter ­Gerald Freihofner die Proksch’sche Zweitnatur. Vor allem im nahen Café Gutruf unweit des Kohlmarkts traf sich damals die Demimonde mit wichtigen Leuten, Existenzialisten mit Kriminellen. Man erfuhr allerhand. Zum Beispiel, dass es eine Proksch-Firma „Zapata“ und mit Hans Peter Daimler einen Kompagnon gab.

Nicht mehr existierte allerdings ein Frachter namens „Lucona“, den „Zapata“ gechartert und im Mafia-dominierten Hafen Chioggia bei Venedig mit einer „Uranerzaufbereitungsanlage“ gefüllt hatte.

Zielort Hongkong. Zuvor freilich hatte Proksch – so stellte sich heraus – just bei der tiefschwarzen Bundesländer-Versicherung (Vorgängerin der heutigen Uniqa) die fröhliche Schiffsreise versichern lassen. Versicherungssumme: über 15 Mio. Euro.
Das Bedeutsame an dem an sich normalen Umstand: Die ­Ladung der „Lucona“ bestand nicht aus einer „Uranerzanlage“, sondern aus dem schrottreifen Graffelwerk eines aufgelassenen Kohlebergwerkes in Oberhöflein, unweit der Hohen Wand in Niederösterreich. Wahrer (Schrott-)Wert: höchstens 70.000 Euro.

Die weiteren Stationen im Kriminalfall sind rasch erzählt:
– Die „Lucona“ lief am 2. Jänner 1977 mit 12 Mann Besatzung aus und explodierte auf der Höhe der Malediven durch einen Zeitzünder, wie ihn das österreichische Bundesheer verwendet. Sechs Mann starben, die übrigen konnten sich mit Glück retten. Das Schiff versank in 4.700 Meter Tiefe.

– Als Proksch bei der Bundesländer-Versicherung das eingetretene Unglück meldete, hieß es dort Stopp. Der Vertreter der Rückversicherung der Bundesländer AG, der Rechtsanwalt Werner Masser, kämpfte nun erbittert gegen eine Auszahlung der angeblichen Versicherungssumme.

– Es war die „Wochenpresse“, die weiterhin recherchierte und permanent auf Ungereimtheiten stieß. Gerald Freihofner kämpfte verbissen darum, dass sich der Staatsanwalt einschaltet.

– Jetzt rentierten sich die guten Kontakte für Proksch. Der Jus­tizminister erklärte die Sache Proksch zur Suppe, die „zu dünn“ sei. Und das rote Außenministerium half mit, gefälschte Pläne und Zeichnungen von der famosen „Uranerzanlage“ aus (dem damals noch kommunistischen) Rumänien nach Österreich zu befördern. Freihofner und ich erhielten nächtliche Drohanrufe mit wüsten Beschimpfungen.

– Endlich erfolgte 1985 die Verhaftung von Proksch. Er wurde 53-mal vernommen, dann aber wieder freigelassen. Erst im Herbst 1986 kam es zu einer neuerlichen Aktion der Justiz.

– Und erst in dieser Phase erschien im Eigenverlag das Buch des freien Journalisten Hans Pretterebner. Es fasste leicht lesbar den Krimi zusammen. Pretterebner hatte den Vorteil, dass das Me­dium Buch nicht auf die viel schärferen presserechtlichen Vorschriften achten musste – so wie wir als Wochenmagazin.

– Proksch seinerseits flüchtete. Er ging nach Manila und ließ eine Gesichtsoperation an sich vornehmen. Mit Bart kam er zurück – und wurde noch in Schwechat erkannt. Schließlich wurde sogar im Parlament ein Untersuchungsausschuss eingesetzt. Die Folge: SP-Nationalratspräsident Leopold Gratz trat zurück, detto SP-Innenminister Karl Blecha.
Verteidigungsminister Karl Lütgendorf hatte schon früher Selbstmord begangen.

– Erst 1992 kam es zum Schuldspruch gegen Proksch – wegen Mordes lebenslänglich. Er starb 2001 in Graz den Herztod.

Die Erschütterungen, die der Fall innerhalb der SPÖ hervorgerufen hatte, nahmen an Intensität nur langsam ab. 

Eine neue politische Generation wuchs heran. Was aber könnte sie aus dem Fall Lucona lernen? Jedenfalls den innerparteilichen Verzicht auf ­mafiose Strukturen. Hände weg auch von der Zusammenarbeit mit dubiosen Scheinintellektuellen. Die Bussi-Bussi-Gesellschaft ist nicht das Ziel einer sozialdemokratischen Partei. Verzicht auf Hochstapelei in der Politik und keine „Freunderlwirtschaft“ nach dem Do-ut-des-Prinzip.

https://www.profil.at/oesterreich/lucona-autor-hans-pretterebner-leibspeise-sozis-373034

Lucona-Autor Hans Pretterebner: Leibspeise Sozis
Lucona-Affäre. Die turbulente Karriere des Aufdeckers Hans Pretterebner

von Herbert Lackner

Der Februar 1989 war seine Zeit. Innerhalb weniger Tage hatten seine Recherchen dazu beigetragen, zwei der prominentesten Sozialdemokraten zum Rücktritt zu zwingen. Sein Buch verkaufte sich blendend, und sogar im Parlamentsklub des Grünen ging er aus und e
In April wird Hans Pretterebner 70, er hat drei schwere Krankheiten überlebt und die Millionen, die er mit seinem umstrittenen Aufdeckerbuch über Udo Proksch und seine Freunde in der SPÖ verdiente, sind längst für den Kauf und die Erhaltung eines Schlosses im niederösterreichischen Waldviertel aufgegangen. Jetzt komme er knapp über die Runden, sagt der hagere Einzelgänger.
Kein politisches Buch hat sich in Österreich je so gut verkauft wie Pretterebners zur Jahreswende 1987/88 erschienenes Œuvre „Der Fall Lucona“: 380.000 Exemplare – üblicherweise finden politische Bücher hierzulande maximal 10.000 Käufer.
Die Geschichte des Wiener Szene-Originals Udo Proksch war aber auch zu süffig: Ein Erfinder und Künstler, Liebling der Frauen, Unterhalter gelangweilter Politiker, lässt ein mit wertlosem Schrott beladenes Schiff hoch versichern und 1977 im Indischen Ozean untergehen. Beinahe Hollywood.
Sechs Besatzungsmitglieder ertranken damals. 1992 wurde Proksch wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, nach neun Jahren starb er an den Folgen einer Herzoperation.
Dass er so lange seiner Strafe entgehen konnte, habe Proksch mächtigen roten Freunden zu verdanken gehabt, ist der politische Tenor des Pretterebner-Buchs. Etwa dem Außenminister und späteren Nationalratspräsidenten Leopold Gratz, der über die österreichische Botschaft in Bukarest Proksch entlastende Papiere aus Rumänien nach Wien bringen ließ. Die Dokumente waren gefälscht, wie sich später herausstellte. Oder dem Innenminister Karl Blecha: Dieser habe in der Frühphase der Affäre, 1984, Ermittlungen gegen Proksch unterbunden.
Gratz trat Ende Jänner 1989 zurück, Blecha eine Woche später.
Freilich: Keiner der beiden wusste, dass Proksch die Lucona versenkt hatte. Gratz hatte sogar selbst einen Untersuchungsausschuss des Nationalrats angeregt, damit dieser endlich mit den Gerüchten aufräume. Vor den U-Ausschuss-Sitzungen beriet Lucona-Spezialist Pretterebner die Grünen in deren Klubräumen im Parlament, woran er sich bis heute mit Amüsement erinnert: „Mit Pilz bin ich gut ausgekommen.“
Das Verschwinden der Lucona hatte man in den 1980er-Jahren auf ein Unwetter, einen Terroranschlag oder eine hochpolitische Geheimaktion zurückgeführt. Kaum jemand hatte Proksch einen sechsfachen Mord zugetraut: Er war ein – manchmal nervender – Hofnarr der Mächtigen, ein hochkreativer Unternehmer, der die verstaubte Nobel-Konditorei Demel schrill aufgemöbelt hatte. Aber ein sechsfacher Mörder?
Als „der Udo“ 1985 erstmals in U-Haft saß, besuchte ihn demonstrativ die Prominenz, auch Niki Lauda kam ins Landl.
Aber nach und nach förderte der Anwalt der Bundesländer-Versicherung, Werner Masser, Belastungsmaterial gegen Proksch zutage, das er dem Aufdeckungsjournalisten Gerald Freihofner („Wochenpresse“) zusteckte. Hans Pretterebner nahm Witterung auf und machte sich an die Arbeit. Hatte Freihofner die Dokumente abgedruckt, interpretierte sie Pretterebner so, wie er die Zeitläufte immer interpretiert hatte: Schuld sind die Roten.
„Der Kampf gegen die Sozis war mein Lebenszweck“, sagt der in der Oststeiermark aufgewachsene Bestsellerautor bis heute. Politisch aufgewärmt hatte er in den 1950er-Jahren beim konservativen Bund europäischer Jugend, als 15-Jähriger durfte er erstmals Otto Habsburg treffen und war fortan Monarchist. Als die Sozialdemokraten Habsburg 1963 die Einreise verweigerten, verschlossen Pretterebner und seine Monarcho-Freunde die Villa von Außenminister Bruno Kreisky und das Hietzinger Haus von Justizminister Christian Broda aus Protest mit Ketten und Schlössern. Jahrelang brachte er sich mit Artikeln in rechtskonservativen Zeitungen über die Runden.
Als die Sozialisten 1971 die absolute Mehrheit schafften, gründete Pretterebner selbst ein solches Blatt: „Politische Briefe“. Die Zeitschrift war an Grobheiten kaum zu übertreffen: „Wie krank ist Kreisky wirklich?“, fragte er, als der Kanzler noch pumperlgesund war, und unterstellte ihm ferndiagnostisch „Gleichgewichtsstörungen, plötzliche Geistesabwesenheit und Gedächtnislücken“. Pretterebner sei ein Kleriko-Faschist, brummte Kreisky.
Seine Philosophie beschrieb der schmächtige Rabiat-Journalist so: „Was in der ‚Krone‘ die Nackerte auf Seite fünf, ist bei mir die Ehrenbeleidigung. Die Leute wollen Blut sehen.“
1981 führten ihn das Dokumenationsarchiv des Widerstandes und das SPÖ-Renner-Institut in Publikationen als Rechtsradikalen. Pretterebner ließ per Gerichtsbeschluss beide Produkte aus dem Verkehr ziehen und beschlagnahmte vier Tage hintereinander auch die „Arbeiter-Zeitung“, die darüber entsprechend berichtet hatte.
Pretterebner war tatsächlich nie ein Rechtsextremist im klassischen Sinn: Mit Nazis und Deutschtümelei hatte er nichts am Hut. Nach seinem Triumph über Proksch und die SPÖ hatte ihn Jörg Haider 1994 auf ein FPÖ-Mandat im Nationalrat gehievt. Schon wenige Wochen später stritten die beiden erbittert, weil Pretterebner ein Befürworter des EU-Beitritts war, gegen den Haider kampagnisierte. Auch sein Stammpublikum – stockkonservative Wutbürger – schnitt ihn: Jetzt war er schließlich selbst Teil der politischen Klasse, gegen die er immer angerannt war. Schon 1995 schied er aus der Politik aus. Zwei Nachfolgepublikationen seiner legendären „Politischen Briefe“ verliefen im Sand.
Inzwischen beschäftigten ihn ohnehin seine Krankheiten, an denen er – eh klar – den Sozis bis heute eine Teilschuld gibt: Seinen fast letalen Magendurchbruch im Jahr 1981 führt er auf die Auseinandersetzungen um die „Arbeiter-Zeitung“ zurück, ein neurologisches Leiden, das ihn 1998 niederstreckte, sei nicht zufällig just nach einem von der SPÖ gegen ihn angestrengten Verfahren aufgetreten. Monatelang hatte das Guillain-Barreé-Syndrom fast seinen gesamten Körper gelähmt. Inzwischen hat er auch einen Blasenkrebs überstanden, der eher auf seinen Zigarettenkonsum als auf die SPÖ zurückzuführen war.
Nach der Chemotherapie sei er am Ende gewesen, sagt Pretterebner. Neuen Lebensmut habe er gefasst, seit er sein Schloss Wetzlas nicht mehr an den Betreiber eines Jugendhotels verpachtet, sondern das Hotel nun selbst führt. „Ich bin jetzt ein Hausmeister.“ Mit Politik habe er nichts mehr am Hut. „Ich nehme nichts zurück. Aber heute würde ich eher mit dem Florett als mit dem Bihänder agieren.“
Unlängst habe er auf der Straße Karl Blecha getroffen: „Und stellen Sie sich
vor: Er hat mich wirklich freundlich begrüßt.“

Pretterebner Hans _ Quelle: Parlament.gv.at

Hier können Sie das Buch zur Lucona Affäre noch käuflich erwerben:
(einfach das Buchcover anklicken!)

https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/der-fall-lucona/autor/pretterebner/

Anmerkung von Manuel C Mittas:

Das Hans Pretterebner als glühender Monarchist für einen EU-Beitritt war ist vollkommen logisch, wenn man sich vor Augen hält das die Pan-Europäische Union mit Otto von Habsburg eine prominente Führungsfigur hatte.
Aber schon damals war es wie heute, die Rechtsradikalen-Keule war schon damals ein beliebtes Stilmittel um unliebsame Menschen zu „labeln“ bzw zu diffamieren.

Mit seinem Buch hat Pretterebner Geschichte geschrieben, soviele verkaufte Sachbücher alleine in Österreich sind bis heute Rekord und zeigen wie schwerwiegend die ganze Sache rund um Proksch und seine Politiker-Freunde war.

Das Karl Blecha heute noch für die SPÖ aktiv ist, erscheint genau genommen wie ein schlechter Witz, wenngleich er als Pensionistensprecher der SPÖ natürlich keine allzu mächtige Funktion besitzt, so wird er dennoch mit unseren Steuerngeldern bezahlt und das ist eigentlich ein Skandal!

Die Causa Lucona als auch der Noricum-Skandal zu dem ich auch noch ein Backflash gestalten werde zeigen wie lächerlich genau genommen die ganze Aufregung um die Ibiza-Causa ist.

Aber dass ist nur meine persönliche Meinung, mit der ich allerdings nicht alleine da stehe.

Herzlichst, Ihr Manuel C Mittas

Ein Gedanke zu “Backflash: Die Lucona-Affäre – Wie die Republik Österreich von einem Deutschen zutiefst erschüttert wurde!

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