Pädogate und Kindesmissbrauch – Maxwell Verhaftung und Netzwerk in Österreich ausgehoben

Hier sehen Sie meine aktuelle Presseshow zu diesen Themen:

Hier ein Bericht der Gratiszeitung HEUTE zu dem Pädoring der von Wien ausgehend zumindest 2 Kinder missbraucht und fallweise auch im Netz angeboten haben soll:

https://www.pressreader.com/austria/heute-wien-ausgabe/20200703/281827171045707

Ich habe zu dieser Thematik in der Vergangenheit bereits eine Reihe an neuen Infos zu Tage fördern können, interessant sind in diesem Zusammenhang folgende Artikel:

https://thefalseflagblog.wordpress.com/2020/06/10/us-regierungspapiere-zu-satanismus-und-rituellen-kindes-missbrauch/

https://thefalseflagblog.wordpress.com/2020/06/30/das-schweigen-brechen-ritueller-missbrauch-mitten-in-unserer-gesellschaft/

https://thefalseflagblog.wordpress.com/2019/08/11/die-causa-epstein-die-neuesten-entwicklungen/

https://thefalseflagblog.wordpress.com/2020/02/07/epsteins-geheimes-bankkonto-hat-seit-seinem-tod-millionen-von-menschen-bewegt-und-niemand-weis-warum122/

Hier ein aktueller Talk mit Werner Altnickel zu der Thematik, es entstand noch vor der Verhaftung von Frau Maxwell:

Überraschend ist das sich nun auch der Spiegel intensiv um die Causa Epstein kümmert und dies sogar überraschend, erfrischend und halbwegs objektiv:

Welche Rolle spielt Epsteins „Madame“?

Der Fall des in Haft gestorbenen Multimillionärs Jeffrey Epstein wirft Fragen auf: Wieso war die Zellenüberwachung so lasch? Schützt ein umstrittener Deal mögliche Helfer? Im Fokus steht seine Ex-Freundin.

Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell im Jahr 2005: "Beschützerin und Zuhälterin, seine Freundin und Madame"
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell im Jahr 2005: „Beschützerin und Zuhälterin, seine Freundin und Madame“ Patrick McMullan/ Getty Images

Am Samstag starb der US-Multimillionär und mutmaßliche Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Untersuchungshaft – offenbar nahm er sich selbst das Leben. Die Staatsanwaltschaft in New York hatte ihm vorgeworfen, Dutzende teils minderjährige Mädchen in seinen Häusern in New York und Florida sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet zu haben.ANZEIGEDie Spiegel Gruppe ist nicht für den Inhalt verantwortlich.

Der Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hieß es in der Anklageschrift. Epstein hatte die Vorwürfe bestritten. Im Fall einer Verurteilung hätten ihm bis zu 45 Jahre Haft gedroht.

Nach Epsteins Suizid richtet sich der Fokus der Ermittler nun auf mögliche Helfer des 66-Jährigen. „Ich versichere Ihnen, dass dieser Fall gegen jeden, der mitschuldig war, fortgesetzt wird“, sagte US-Justizminister William Barr am Montag. Ghislaine Maxwell, Epsteins frühere Freundin und Mitarbeiterin, könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Medienberichten zufolge durchsuchte das FBI Epsteins Anwesen auf dessen Privatinsel Little St. James in der Karibik. Allerdings ist offen, inwieweit sich die Ermittler an eine frühere Abmachung halten müssen, die eine Strafverfolgung von Epsteins Vertrauten einschränken könnte.

Wer ist Ghislaine Maxwell?

Sie ist die Tochter des verstorbenen britischen Medienmoguls Robert Maxwell. Einem Artikel der „Washington Post“ zufolge beschreiben mutmaßliche Opfer sie als Epsteins „Beschützerin und Zuhälterin, seine Freundin und Madame“. Die 57-Jährige wurde im Jahr 2017 in einer Klage die „ranghöchste Mitarbeiterin“ von Epsteins mutmaßlichem Sexhandelsring genannt. Sie habe die Leute beaufsichtigt, die mit der Rekrutierung beauftragt gewesen seien. Sie habe auch geholfen, die Machenschaften vor der Strafverfolgung zu verbergen, hieß es. Maxwell hatte laut der Nachrichtenagentur AP jegliches Fehlverhalten bestritten.

Ghislaine Maxwell
Ghislaine MaxwellLaura Cavanaugh/ Getty Images

Warum könnte es schwierig werden, Maxwell zu belangen?

2008 war Epstein einen umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingegangen. Dieser sah vor, dass Epstein sich schuldig bekennt, Minderjährige zur Prostitution gezwungen zu haben. Darüber hinaus zahlte er mehreren Frauen Abfindungen und ließ sich als Triebtäter registrieren. Im Gegenzug erhielt der Multimillionär eine milde Strafe und entging einem Verfahren vor einem Bundesgericht. Nach 13 Monaten kam er aufgrund guter Führung wieder frei.

Außerdem schützte der Deal aber auch mehrere Mitarbeiterinnen Epsteins vor Strafverfolgung, die mutmaßlich dafür bezahlt wurden, Mädchen für ihn zu rekrutieren. Es ist umstritten, ob dieses Abkommen weiterhin gültig ist. Die New Yorker Bundesanwälte hatten bei der Anklage gegen Epstein im vergangenen Monat argumentiert, dass die Vereinbarung nur für ihre Kollegen in Florida bindend sei.

Der ehemalige Bundesanwalt David Weinstein geht hingegen davon aus, dass der Deal für „die Vereinigten Staaten“ bindend sei – und nicht nur für eine bestimmte Staatsanwaltschaft. Weinstein rechnet damit, dass die Verteidiger möglicher Beschuldigter sich auf diese Vereinbarung berufen.

Welche weiteren möglichen Beschuldigten gibt es?

Die Staatsanwaltschaft wird vermutlich gegen weitere mutmaßliche Mitarbeiter und Rekrutierer Epsteins ermitteln. Unter ihnen ist Epsteins persönliche Assistentin. Sie soll unter anderem Treffen des Multimillionärs mit einer Minderjährigen arrangiert und Nacktfotos von ihr gemacht haben.

Eine weitere Frau wurde laut AP in einer Klage aus dem Jahr 2017 beschuldigt, Reisevorkehrungen für Epsteins mutmaßliche Opfer getroffen zu haben. Außerdem soll sie sichergestellt haben, dass die Mädchen die „Verhaltensregeln, die ihnen vom Unternehmen auferlegt wurden“, einhielten.

Ebenfalls ein Teil des Deals aus dem Jahr 2008 war eine mutmaßliche Personalvermittlerin, die Geld dafür erhalten haben soll, neue „Masseurinnen“ für ihn zu anzuwerben.

Warum gibt es Kritik an der Unterbringung Epsteins vor seinem Tod ?

Der Tod des 66-Jährigen wirft Fragen auf, insbesondere da Epstein bereits Ende Juli einen Suizidversuch begangen haben soll. Justizminister Barr kritisierte „gravierende Ungereimtheiten“ bei der Überwachung des Insassen – das zuständige Federal Bureau of Prisons ist selbst eine Behörde des Justizministeriums.

Führende Mitglieder des Justizausschusses im US-Repräsentantenhaus verlangten am Montag Aufklärung. Sie stellten der zuständigen Behörde 23 Fragen – unter anderem zum allgemeinen Umgang mit psychisch instabilen Insassen in der betroffenen Haftanstalt, aber auch zu den genauen Abläufen in Epsteins Fall kurz vor dessen Tod.

Justizminister Barr ordnete unterdessen die vorläufige Versetzung des Gefängnisdirektors an; die in der Todesnacht diensthabenden Wachen wurden beurlaubt.

Welche möglichen Versäumnisse gibt es?

Kritik gibt es vor allem an der mangelhaften Überwachung Epsteins. Die „New York Times“ schrieb unter Berufung auf drei namentlich nicht genannte Quellen, zwei Wachen hätten in der Nacht zum Samstag stundenlang nicht nach Epstein geschaut, obwohl eine Prüfung alle 30 Minuten vorgesehen gewesen wäre. Außerdem habe nur einer von ihnen die notwendige Ausbildung als „vollwertiger Justizvollzugsbeamter“ gehabt.

Bundesgefängnisse in den USA leiden dem Bericht zufolge schon länger unter Personalknappheit. Deshalb würden unter anderem Lehrer und Krankenpfleger dazu verpflichtet einzuspringen. Zudem habe die Anstalt Epsteins Zellengenossen verlegt. Einige Tage vor Epsteins Tod sei außerdem eine gesonderte Überwachung für suizidgefährdete Häftlinge beendet worden, berichten mehrere Medien.

FBI nimmt Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell fest

Ihrem früheren Partner wurde vorgeworfen, Dutzende Minderjährige missbraucht zu haben. Nun ist Ghislaine Maxwell festgenommen worden. Sie wird beschuldigt, Epstein geholfen zu haben.

Ghislaine Maxwell
Ghislaine MaxwellLaura Cavanaugh/ Getty Images

Die frühere Partnerin des gestorbenen US-Unternehmers Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ist in New Hampshire festgenommen und in New York angeklagt worden. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.ANZEIGEDie Spiegel Gruppe ist nicht für den Inhalt verantwortlich.

Epstein war vorgeworfen worden, Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Mehrere Frauen in den USA gaben an, sie auch als „Sexsklavinnen“ an Freunde und Bekannte weitervermittelt zu haben. Sie beschuldigen Maxwell der Mittäterschaft.

Der Anklageschrift zufolge, die dem SPIEGEL vorliegt, wirft die zuständige New Yorker Staatsanwaltschaft Maxwell vor, Epsteins Missbrauch von Minderjährigen „unterstützt, gefördert und dazu beigetragen zu haben“.

Maxwell soll bei Missbrauch anwesend gewesen sein

Demnach soll sie minderjährigen Frauen unter anderem Reisen zu Häusern Epsteins organisiert haben, in dem Wissen, dass es dort zu sexuellen Handlungen kommen würde. Sie habe mit persönlichen Fragen und Shoppingtrips das Vertrauen zu den Mädchen aufgebaut und sei auch bei sexuellen Handlungen zwischen Epstein und Minderjährigen anwesend gewesen. In einigen Fällen soll sie sich beteiligt oder die Mädchen zu sexuellen Handlungen ermuntert haben.

Maxwell werden insgesamt sechs Punkten vorgeworfen, darunter wird ihr in zwei Fällen Meineid zur Last gelegt. Sie soll der Staatsanwaltschaft zufolge noch am Donnerstag vor einem Richter erscheinen.Mehr zum ThemaToter US-Millionär: Welche Rolle spielt Epsteins „Madame“?

Welche Rolle spielt Epsteins "Madame"?

Nachlassverwaltung verklagt

Maxwell verklagt unterdessen Epsteins Nachlassverwaltung. Epstein habe ihr zugesagt, alle ihre Rechtskosten zu übernehmen, hieß es in der Klage, wie die „New York Times“ berichtete. Das sei aber nicht geschehen. Sie habe eine „besondere“ Beziehung zu Epstein gehabt, heißt es demnach in der Klage von Maxwell – aber auch, dass sie „keine Beteiligung“ an seinen Machenschaften gehabt habe.

Im August 2019 nahm sich Epstein in einem New Yorker Gefängnis das Leben. Bei einer Verurteilung hätte ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 45 Jahren gedroht. Epstein unterhielt gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten. (Lesen Sie hier: Prinz Andrew und die Epstein-Affäre – Anatomie eines Interview-Desasters.)

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2 Gedanken zu “Pädogate und Kindesmissbrauch – Maxwell Verhaftung und Netzwerk in Österreich ausgehoben

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